News 2014

  Erwin

  Englische Bulldogge oder einfach Knutschkugel

" Eine Bulldogge gehorcht nicht, eine Bulldogge entscheidet! "


News

2014

Mittwoch, der 31.12.2014 – Puh, es ist schon wieder Silvester!!!


Du meine Güte, wie die Zeit vergeht... Und eh du dich besinnen kannst, knallt es auch schon wieder. Was soll ich sagen, ich mag diesen Tag absolut nicht. Dieses Geknalle macht mir echt Angst und mal abgesehen davon, wenn ich das neue Jahr wäre, würde ich mich bei diesem Krach sofort wieder verziehen oder gar nicht erst blicken lassen! Auch diesmal sind wir wieder am frühen Nachmittag eine große Runde spazieren gegangen, nur nicht wie sonst, an meinem geliebten Knappensee. Der ist ja gesperrt und so mussten wir eine andere Strecke laufen, welche mir aber so gar nicht gefiel. Und geknallt hat es auch die ganze Zeit, so bockte ich ein wenig an der Leine und zitterte leicht. Hilde hingegen war völlig entspannt und freute sich, dass sie mal eine neue Strecke laufen konnte. Unterwegs kamen wir dann an so eine Holzhütte, da kroch ich erst mal unter die Bank und wollte da auch nicht mehr weg. Kurz bevor wir zu Hause waren, trafen wir noch meinen Kumpel Spike im Wald. Der hat mich mal so überhaupt nicht interessiert, aber Hilde spielte kurz mit ihm. Hallo, ich möchte bitte nach Hause!!! Dringend! Dann endlich waren wir drinnen und ich fühlte mich wieder in Sicherheit, war mir aber schon ganz sicher, dass ich das Haus heute auf keinen Fall mehr verlasse. Und so war es auch! Die Box aus der Küche wurde wieder mit in das Wohnzimmer gestellt, sodass ich mich darin verkriechen konnte. Den ganzen Abend über war ich relativ entspannt und schlief mit Hilde abwechselnd vor dem Kamin, in der Box oder vor Frauchens Füßen. Zum Abendbrot gab es diesmal einen Leckerbissen für uns, nämlich Lachs. Jawohl! Hilde ging dann irgendwann noch mal mit Frauchen raus und sollte ihr kleines Geschäft machen, aber Pustekuchen, die hat lieber die Raketen verbellt. Später sind wir dann schlafen gegangen, aber irgendwie wollte ich lieber in die Ecke zwischen Schrank und Herrchens Bett. Dort fühle ich mich relativ sicher und warte, bis die Ballerei vorbei ist. Also gabs ein Kissen dort hin und ich blieb einfach da sitzen. Hilde hat trotz des Krachs tief und fest geschlafen, nur einmal kurz gehorcht und ist dann gleich wieder umgefallen. Alte Penntüte...

Mittwoch, der 24.12. bis Freitag, den 26.12.2014 – Weihnachten bei Erwin & mit Hilde


Auch dieses Jahr waren die Weihnachtsfeiertage sehr schön, allerdings auch sehr stressig. Eines war neu, ich feierte mit Hilde und sie bekam auch Geschenke. Ist ja irgendwie richtig, denn sie gehört jetzt zur Familie. An Heilig Abend wurde wie jedes Jahr der Weihnachtsbaum aufgebaut, ich kannte das ja schon, nur Hilde schaute etwas skeptisch. Sie schnupperte und leckte die Kugeln an, pfui, das macht man doch nicht! Am Abend kam dann meine Oma zu Besuch und Hilde schaute sie die ganze Zeit komisch an. Die Zwei kennen sich zwar schon, aber irgendwie wusste Hilde nicht so richtig was das soll und warum die so spät am Abend noch bei uns auf dem Sofa sitzt...


Am ersten Feiertag kam dann so richtig Action ins Haus, wir bekamen noch mehr Besuch. Auch der kleine Tyler war da und Hilde wollte ihn ständig anlecken und war recht stürmisch. So viel Leute im Haus sind wir nicht gewohnt, ich war dennoch sehr entspannt. Nach dem Mittagessen sind wir spazieren gegangen und haben die Rehe im Wildtiergehege besucht. Der kleine Tyler konnte sie füttern und hat sich sehr gefreut. Zu Hause wurden wir dann nach oben gebracht um uns auszuruhen, mein Hildchen war irgendwie gereizt und zickte etwas rum. Sie war sehr müde und erschöpft, denn ihre OP ist noch nicht so lange her. Also hieß es erst mal entspannen. Nach einer Weile hörten wir, dass noch jemand ins Haus kam, und waren neugierig. Uns trennte von der Treppe jedoch ein Koffer, welchen wir einfach kurzerhand ansprangen und dieser mit Lautem gepolter die Treppe runterkullerte... Auweia, das war sehr sehr laut und mein Frauchen kam gleich gerannt und schimpfte natürlich mit uns! Also Koffer wieder hoch und die Absperrung wurde erweitert... Wir entspannten uns und schliefen eine Weile. Später durften wir dann runter und wuselten zwischen dem Besuch rum, dabei leckte Hilde auch jemanden an. Hihi, sie kann es einfach nicht lassen...


Der zweite Feiertag begann ganz ruhig und es fing an zu schneien, endlich! Kurz nach dem Frühstück wurden wir ins Auto geladen und fuhren eine ganze Weile. Als die Tür aufging, war alles voller Schnee und wir wollten am liebsten da durch die Gegend toben. Leider ging das nicht, da dort noch viele andere Leute waren und so mussten wir an der Leine bleiben. Wir sind dann zu einer Aussichtsplattform gegangen und konnten ganz tief ins Tal runter schauen. Nun ging es ein paar kleine Stufen runter und wir waren auf der Basteibrücke. Wau, da waren ganz viele Felsen und Steine zum Vollstrullern bzw. ich habe dort wie ein Weltmeister markiert! Sollen ruhig alle wissen, dass ich da war, jawohl. Die Leute fanden uns „Möpse“ auch ganz toll, hä wir sind doch Boxer!!! Hihi, sorry aber das musste jetzt sein. Nach einiger Zeit waren wir klitschnass und durchgefroren und sind wieder zum Auto und die Reise ging weiter. Wir waren in Dresden und wollten uns die Frauenkirche ansehen, also Moment, Herrchen und Frauchen. Uns hat das nicht wirklich interessiert... Und auch hier waren eine Menge Leute unterwegs und auch ganz viele Hundekumpels. Die mussten wohl alle das „geplante“ Kulturprogramm ihrer Untertanen absolvieren... Es gab wieder eine Menge zu strullern, nur an die Kirche durfte ich nicht meine Marke setzen, Mist. Wir standen dann dort so rum und die Glocken läuteten, Herrchen wollte was trinken. Als wir also warteten, wurden wir von ganz vielen Menschen angestarrt und belächelt. Einige fanden uns ganz schön süß und wollten uns knuddeln und eine Frau fragte sogar, ob wir mit im Bett schlafen!?! Alles andere wäre absolut nicht richtig! Ganz tolle Frau, wirklich, sie weiß, was sich gehört... Und geknipst wurden wir auch von einem Mann mit einem ganz langen Rohr. So nun war es aber an der Zeit die Heimreise anzutreten, wir wollten endlich mal wieder schlafen. Zu Hause angekommen futterten wir und dann ging es aber gleich vor den Kamin zum Entspannungsschläfchen. Was für ein Tag...


So, Weihnachten wäre dann mal geschafft. Ach übrigens haben wir diesmal gemeinsam diese albernen Weihnachtshalsbänder tragen müssen. Einige Leute fanden uns total süß damit, wir uns auch... Haha. Und da wieder einige Fotos entstanden sind, gibt’s die natürlich als Album. Viel Spaß damit.


Dienstag, der 16.12.2014 – Mein kleines Luder wird operiert...


Auweia, da hatte doch meine kleine Hildelady heute tatsächlich einen Termin bei meinem Lieblingsdoc. Sie wurde operiert, da sie Probleme mit Ihrer „Mutter“ hatte. Das ist wohl die, wo die Babys drin wachsen. Jedenfalls ist das so ein „Frauendingens“ und Hildi muss nun keine Schlübber mehr tragen. Damit sah sie immer ganz niedlich aus. Manchmal allerdings hat die sich damit auf meinen Kopf gesetzt... Das war nicht wirklich lustig! Jedenfalls hat sie alles gut überstanden und ich bin froh, dass sie wieder zu Hause bei mir ist. Allerdings ist sie noch benommen von der Narkose und bekommt noch nicht viel mit. Ich hoffe, das gibt sich wieder und bis dahin bewache ich dich aus sicherer Entfernung...

Samstag, der 13.12.2014 – Heute ist Badetag!


Irgendwie ist heute ein völlig anstrengender Tag gewesen. Früh war ich mit Hilde in der Hundeschule, die fängt immer schon um 08:30 Uhr an! Dieses Mal ging es in die Stadt, wo wir unserer Können rund um das Lausitzcenter in Hoyerswerda unter Beweis stellen sollten. Was für eine blöde Idee! Überall waren Menschen, Autos und Fahrräder und noch andere Hundekumpel, welche ganz sicher auch mal in die Schule gehen sollten. Jedenfalls war das ganz schön stressig und das Wetter war auch sehr bescheiden. Zu Hause angekommen wollten wir eigentlich schlafen. Aber nö, das Haus wurde geputzt und es war sehr laut! Dann kam Herrchen nach Hause und meinte mit uns Gassi gehen zu müssen. Im strömenden Regen, na das fand ich ja besonders gut. So bockte ich unentwegt an der Leine, musste aber dennoch mit! Das Ende vom Lied, wir waren voller Pampe und mussten baden. Na toll! Und da mein Frauchen nicht alles doppelt machen wollte, stellte sie uns kurzerhand zu zweit in die Wanne. Da sie das so lustig fand, machte die auch noch Fotos... Boah, ich wollte einfach nur schlafen und bin vor Müdigkeit fast umgefallen. Dann ging es aber ab vor den Kamin zum Trocknen und es wurde „hemmungslos“ geschlafen...

Sonntag, der 30.11.2014 – ich habe schon wieder Geburtstag, den 6.!


Und diesmal war alles ganz anders! Ich hatte keine Party geplant, sondern wollte den Tag einfach wie immer gestalten. Aber nö, die haben beschlossen, wir machen eine „Rumalberparty“. So kam es dann auch, wir haben Blödsinn gemacht und dabei Fotos geschossen. Ich habe mich albern verkleidet, aber Hilde hatte darauf nicht wirklich Lust und machte ihre schöne rote Blümchenkette kaputt. Da bekam sie kurzerhand meine blaue um und guckte komisch. Hihi, das hat sie nun davon! Ich wollte dann den ganzen restlichen Tag schick sein und bekam die schwarze Schleife um. Allerdings nur kurz, da Hilde sie mir immer ausziehen wollte. Das kleine Luder hatte sie zum Fressen gern... Übrigens macht Geburtstag feiern zu zweit viel mehr Spaß, als alleine so als Bully. Ich mag meine kleine Hilde sehr gern, auch wenn sie mir manchmal ganz schön zusetzt.

Auch die Geschenke waren diesmal „sinnvoll“, zum Beispiel dieses tolle Halsband, wo mein Name draufsteht. Es trägt sich echt angenehm, und da ich ja weiß, wie ich heiße, denke ich, dass es eine kleine „Hilfe“ für meine Untertanen ist. Die sind manchmal sehr vergesslich und so wissen die wenigstens, wie ich heiße, auch wenn sie nicht wissen, wer ich bin... Auweia. Ganz besonders habe ich mich auch über ein Paket von ganz lieben Menschen, nämlich der Anne und dem Wolfgang, gefreut. Da waren zwei mordsmäßig große Kauknochen für mich und Hilde drin. Ganz lieben Dank dafür, ich werde mich revanchieren.

Und zu guter Letzt kam noch mein Kumpel Chuck vorbei, der war nämlich bei uns im Ort auf dem Weihnachtsmarkt. Wir haben eine Weile getobt und dann musste er wieder nach Hause. Es wurde nämlich schon dunkel und er war aus dem Nachbarort gelaufen gekommen. Auf so eine verrückte Idee wäre ich nicht gekommen. Wir sind noch eine kleine Runde Gassi gegangen und dann haben wir den Tag gemeinsam vor dem Kamin ausklingen lassen. Ich habe fertig.

Woche vom 05.10. bis 11.10.2014 – Purer Stress am frühen Morgen & das jeden Tag...


Ich kann euch sagen, das war nicht meine Woche, jedenfalls frühs. Puh, das brauche ich nicht gleich wieder. Mein Herrchen war nicht da und so waren wir mit Frauchen alleine. Normalerweise stehe ich immer mit Herrchen auf, danach gibt’s was zu futtern, dann kurz in den Garten und sofort wieder zum Schlafen hingelegt. Hilde macht da auch mit, nur dass sie schon eher mit Frauchen runter geht. Sind beides Frühaufsteher, das verstehe, wer will. Gegen 08:00 Uhr gehen wir dann immer eine Runde Gassi, von der wir uns natürlich anschließend dringend erholen müssen. Wir pennen also bis Frauchen von der Arbeit kommt.


Diese Woche war aber der Plan komplett auf den Kopf gestellt, was einfach nicht in meinen Dickschädel wollte. Ich konnte nicht mal richtig ausschlafen und dann sollte ich sofort nach dem Futtern an die Leine und die Gassirunde drehen. Das Ganze um 06:45 Uhr am frühen Morgen!!! Was zum Teufel denkt mein Frauchen sich dabei??? Am ersten Tag habe ich es noch nicht gleich verstanden, und als ich schon zur Tür draußen war, kam die Leine. Ich war nicht erfreut darüber und so bockte ich ein wenig. Half aber nichts, ich musste mit. Am zweiten Tag war ich schlauer und flutschte sofort nach dem Essen ins Wohnzimmer und presste mich in die Kudde. Dann sollte es raus gehen, ich wollte aber nicht! Nach langem Rufen und Hilde schicken (die sollte mich holen) kam Frauchen dann und hob mich aus der Kudde. Ich machte mich richtig schwer, aber sie schaffte es trotzdem. Nun stand ich davor und bewegte mich nicht weiter, da schob sie von hinten. Mein Po ging hoch und ich stand auf den Vorderpfoten! Sie schob weiter und ich lief als „Schubkarre“ endlich langsam los. Dann kam das Halsband und die Leine und der „Bock“...

Am dritten Tag verkroch ich mich in der Küche in die Box. Ihr dürft raten, half auch nichts, ich wurde einfach ausgekippt!!! Menno, aber jetzt gings erst richtig los. Am Tag 4 blieb ich einfach stur im Bett liegen. Erst bettelte mich Frauchen, dann machte sie die Tür zu und ging runter. Ich hörte auf einmal, wie Hilde futterte. Das geht nun überhaupt nicht, ich will auch. Also raus aus dem Bett und Ausschau nach dem Taxi gehalten. Das kam dann auch und ich durfte futtern. Mein Plan gleich wieder in die Box zu schlüpfen wurde durchkreuzt und auch die Wohnzimmertür war zu. Ganz schön gemein oder auch schlau. Tag 5 war ähnlich, ich stellte mich stur und blieb im Bett, die Tür blieb offen, das Gitter von der Treppe auch. Da hörte ich wieder, wie Hilde Futter bekam und bin im Eilzugtempo die Treppe runter in die Küche gerannt. Wollte gleich an den Napf, da hielt mich Frauchen von ab und sagte ich müsse jetzt warten, eigene Schuld. Ich saß nun da rum und verstand die Welt nicht mehr. Mein Blick sprach Bände... Normalerweise bekomme ich immer zuerst mein Futter, dann Hilde. Wenigstens konnte ich in die Box flüchten, wurde aber wieder ausgekippt!!! Nun kam der sechste Tag und das Spiel begann von vorn. Ich war am Bett festgeklebt, diesmal war das Frauchen scheinbar egal, sie machte die Tür zu und ging. Öhm, was denn nun? Ich hörte Hilde wieder futtern, konnte aber nicht hin. Etwas später kam man mich dann holen und ja ich stand freiwillig auf, hatte Hunger. Nach dem Futtern ab ins Wohnzimmer, die Tür stand offen. Komischerweise wollte sie mich dieses Mal zu nichts überreden... Warum denn das? Ich traute dem Frieden nicht und blieb wie angewurzelt in der Kudde liegen. Irgendwann gegen 09:15 Uhr musste ich dann raus, da wir Herrchen abholen wollten.


Ich war also die ganze Zeit über, jedenfalls morgens, mächtig stur und wollte meinen Dickschädel durchsetzen! Frauchen fand das nicht wirklich lustig, denn sie musste auf Arbeit und kam wegen mir zu spät. Dort konnte sie aber darüber schon wieder lachen. Nachmittags gab es dann trotzdem ein abwechslungsreiches „Bullyspaßprogramm“, sogar mit baden und einmal war ich mit Hilde beim Doc. Sie musste noch mal zur Nachuntersuchung. Am Samstag haben wir dann noch einen Ausflug nach Bad Gottleuba und anschließend nach Bad Schandau gemacht.

Samstag, der 04.10.2014 – plötzlich und unerwartet steht ein „Mädchen“ vor der Tür


Ich und meine Hilde wollen uns gerade zu einem gemütlichen Mittagsschläfchen hinlegen, da klingelt es draußen am Tor. Frauchen ging also raus und wir natürlich hinterher. Jedenfalls stehen da zwei Menschen, die uns freundlich begrüßen. Die haben vor über einem Jahr bei uns mal was abgeholt und da muss ich wohl einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Ich sage doch immer, ich bin ein Charmeur! Sie sagten nämlich, dass ich ihnen sehr gut gefallen habe und sie sich deswegen auch eine englische Bulldogge geholt haben. Ein Mädchen namens Elinor. Die Selbige wartete im Auto und da ich neugierig bin, wollte ich die mal sehen. Vorher musste Hilde aber erst ins Haus, die ist nämlich manchmal sehr zickig zu Mädchen und eifersüchtig dazu. Dann stieg Elinor aus und kam zu mir aufs Grundstück. Sie sah fast wie Hilde aus, zumindest von der Farbe her. Ansonsten war sie ein klein wenig zu Dick und gerade 9 Monate alt. Wir haben uns prima verstanden, aber da ich schon den ganzen Vormittag mit Hilde draußen war, wollte ich eigentlich lieber schlafen als spielen. Dazu war es auch noch sehr warm und so haben wir nur kurz miteinander getobt. Dann fuhr Elinor wieder nach Hause, wir wollen aber in Kontakt bleiben. Es war schön dich und deine Menschen kennenzulernen.

Freitag, der 15.08.2014 – Das gibt`s doch nicht, wir werden mal wieder gequält!


Als Erstes bekamen wir kein Frühstück! Höchst verdächtig und da kann man nur Schlimmes ahnen. Ich kenne mich da schon bissl aus, ist ja nicht das erste Mal. Und ich sollte recht behalten. Hilde und ich fuhren mit Frauchen in die Klinik zu meinem Lieblingsdoc. Dort angekommen stand auf einmal auch noch unser Herrchen da. Sehr mysteriös! Dann ging es auch schon rein und ich musste im Sprechzimmer auf den Tisch. Was soll denn das, ich bin doch nicht krank. Kaum zu Ende gedacht wurde mir ein bissl Fell am linken Vorderpfötchen abrasiert und schon kam die Nadel. Autsch!!! Mir wurde Blut abgezapft. Das war`s dann schon, bloß gut. Klar das wurde auch untersucht und festgestellt, dass ich organisch Top in Schuss bin, quasi alles im grünen Bereich. Warum das gemacht wurde? Weil ich seit einem Jahr gebarft werde und Frauchen dachte mir fehlt irgendwas, da ich immer so langsam und gemütlich bin. Mensch ich war schon immer so und werde auch älter. Und ich schlafe nun mal gern und ich vermisse meinen Knappensee!!! Ach und dann ist da noch die Hilde, die macht mich auch fertig. Die will immer spielen und ärgert mich.


Aber nun muss sie auch dran glauben und ist beim Arzt. Ich durfte nach der Auswertung gleich wieder nach Hause bzw. mit Herrchen ins Autohaus. Selbstverständlich habe ich vorher noch gefrühstückt. Hilde hingegen blieb mit Frauchen dort. Man hat sie auch rasiert, also am Pfötchen und dann bekam sie irgendwelche Medikamente und eine Narkose. Bei ihr wurde einiges mehr gemacht, sie wurde geröntgt. Das habe ich ja schon lange hinter mir. Später fuhr sie dann mit Frauchen nach Hause und schlief ihren Rausch aus. Als ich von der Arbeit kam, habe ich mich sehr gefreut, sie zu sehen. Ihr ging`s genauso, wir sind nämlich ein tolles Team!!! Beim Doc durfte nicht geknipst werden, anbei mal Bilder, wo man unsere rasierten Beinchen sieht.


Donnerstag, der 31.07.2014 – Akan & die liebe Hilde, ich glaube ich bin im Zirkus...


Eigentlich wollten wir gerade mit dem Auto losfahren, da kommt ein riesen „Vieh“ auf unser Tor zu. Ach ja, das ist doch der Akan. Alter Schwede, der wird ja immer größer. Puh, dagegen bin ich echt ganz schön klein. Wir haben uns ordentlich begrüßt und dann kam noch die Hilde dazu. Sie kennt ihn noch nicht näher. Die beiden haben sich auf Anhieb verstanden, ich kam mir dann schon irgendwie überflüssig vor. Diese schmachtenden Blicke, das war ja kaum auszuhalten und er hat ihr auch was ins Ohr geflüstert. Na Hallo, geht’s noch, jetzt reißt euch mal zusammen. Daraus wird nichts, niemals...

Als der „Schmachtfetzen“ endlich weg war, sind wir losgefahren und wollten noch einen Zwischenstopp am Gondelteich in Hoyerswerda einlegen. Das taten wir auch. Da kann man wunderbar spazieren gehen und nebenbei sogar baden. Heute war auf einmal der Platz besetzt, von einem Zirkus. Und da standen dann so große Viecher rum, es waren Elefanten. Die haben wir uns dann mal näher angesehen. Ich persönlich fand ja die Kamele ganz toll, aber Hilde mochte die gar nicht. Die ist völlig ausgerastet und hat gebellt und wollte bestimmt mal dran knabbern. Vielleicht dachte die auch, dass es ihr Abendbrot ist. Haha, was für eine verrückte kleine „Giftnudel“. Ganz schnell weiter zum Gassi und bissl baden, bevor die uns noch des Platzes verweisen. Eigentlich geht das ja nicht, ich bin schließlich von der Bullynalkrimizei...


Freitag, der 25.07.2014 & Samstag, der 26.07.2014 – Wir haben Besuch von alten Bekannten


Na das waren mal wieder zwei tolle aufregende Tage, wo an Schlafen kaum zu denken war. Mein lieber Scholli war das anstrengend, aber auch sehr schön. Die liebe Paula war mit ihrem Herrchen zu Besuch. Wer aufmerksam ist, wird feststellen, dass die Paula und ich uns schon „näher“ kennen. Jedenfalls kamen sie Freitag Nachmittag bei uns an und Hilde ist vor Freude über das Wiedersehen mit ihrem Ex-Herrchen fast nicht mehr geworden. Die war völlig außer Rand und Band. Da haben wir uns gedacht, ein wenig Abkühlung tut gut und wir fahren an den Hundestrand. Dort angekommen sah ich auf einmal die Paula, was habe ich mich gefreut. Alle zusammen sind wir dann zum Wasser gegangen. Zwei Weiber und ein Kerl, was für ein Traum. Der währte allerdings nicht lange, denn dann gerieten die beiden Zicken in einen Streit und übten sich im Schlammcatchen. Natürlich mussten wir alle an die Leine, ich auch, obwohl ich gar nichts gemacht habe. Wieder zu Hause angekommen habe ich Paula unser Haus gezeigt und wir haben sogar zusammen Abendbrot gegessen. Jawohl. Hilde war solange draußen. Irgendwann kam sie dann rein, dafür ging die Paula raus. Später sind wir dann schlafen gegangen, ohne Paula. Schade, die hätte ich sofort zu mir ins Bett gelassen. Auweia, wenn das Hilde liest...


Am Samstag war auch alles so aufregend. Die Paula war immer noch da und wir fuhren sogar zusammen in den Wald. Was angesichts der hohen Temperaturen gewissermaßen ziemlich dämlich war, am See wären wir wohl besser aufgehoben gewesen. Also ich und Paula, Hilde war anderweitig beschäftigt. Nur in meinen Pool wollte die Paula nicht, ansonsten fand sie alles ganz toll. Wir verstanden uns wirklich sehr gut und meine „Zimmer“ haben ihr gefallen. Später kam dann die Hilde wieder heim, wo die sich wohl rumgetrieben hat? Immer diese Geheimnisse... Was total komisch war, entweder ich war mit Paula alleine oder mit der Hilde, jedoch niemals mit beiden „Weibern“ gleichzeitig. Ich glaube, die mögen sich nicht wirklich gut leiden und deshalb haben die auch gestern im Schlamm gerauft. Immer dieses Gezicke unter den Weibern, können die sich denn nicht mal zusammenreißen? Scheinbar nicht. Vielleicht hätte ich mal ein Machtwort sprechen sollen? Oder lieber nicht? Ich habs gelassen, nicht das die Hilde mir dann noch böse ist, muss ja schließlich mit ihr zusammenwohnen. Gegen Abend ist dann die liebe Paula mit Ihrem Herrchen wieder nach Hause gefahren. Machs gut Paula, bis irgendwann. Und dem Herrchen danken wir für die ganzen „Mitbringsel“, vielen lieben Dank.


Kaum sind die ins Auto gestiegen, steht schon das nächste Mädel vor der Tür, die kleine Ronja. Die ist in meiner Nachbarschaft eingezogen und wollte mit mir spielen. Ich hingegen war einfach total fertig und wollte lieber schlafen. Also war nicht viel los mit mir, aber Ronja war es auch viel zu warm und so ging sie wieder nach Hause. Nun hat Frauchen mal die Hilde rausgeholt, man hat die sich gefreut, mich zu sehen. Die hat mich richtig abgekusselt, du meine Güte ist das niedlich. Aber solange war ich gar nicht getrennt von ihr. Also meine kleine „Hexe“ kann auch lieb sein. Zum Abschluß des Tages musste ich mich dann noch abkühlen und legte mich in den Pool, ganz lange. Später  haben wir dann gefuttert und sind ziemlich erschöpft ins „Zimmer“ gefallen.


Donnerstag, der 10.07.2014 – Hilde hat Geburtstag

 

Heute war er nun da, der Tag an dem das kleine Luder Geburtstag hat und genau ein Jahr alt wird. Dazu möchte ich dir ganz herzlich gratulieren, also „HAPPY first BULLYDAY“ Hilde. Nun da du ja jetzt älter bist, habe ich auch ein paar Wünsche an dich. Bitte sei so lieb und ärgere mich nicht ständig, mir gefällt es nicht, wenn du einfach so angeschossen kommst und mir in die Seite „rammelst“. Nö, ich bin doch kein Rammbock!!! Und bitte beiße mir doch nicht immer in die Pfoten, das ist doch blöd. Ich mag das nicht. Klar könnte ich was sagen, aber ich bin ordentlich erzogen und lasse das meine Untertanen erledigen...


Jedenfalls haben wir uns schick gemacht und eine kleine Party gefeiert, jawohl. Und Hilde hat ein neues Halsband mit passender Leine in Rot bekommen. Extra für Mädchen. Sieht ganz toll aus. Da fällt mir ein, ich hätte auch mal wieder was neues nötig. Also wie sieht`s aus???

Donnerstag, der 03.07.2014 – Was ein Zufall oder das Bullytreffen am „neuen“ See

 

Inzwischen haben wir ja für uns einen „neuen“ See gefunden. Nun gut so neu ist der nun auch wieder nicht, in dem bin ich schließlich schon als Minibub baden gewesen und auch abgesoffen. Der ist nämlich in meinem alten Heimatort, so etwas über 6 km von uns entfernt. Da müssen wir jetzt eben bissl weiter fahren. Inzwischen gibt es da auch einen Hundestrand mit einer ganz tollen Aussicht. Das Wasser ist allerdings nicht so toll, aber zum Abkühlen und Spielen reicht es allemal. Nun haben wir heute tatsächlich den Benek getroffen und quasi ein Bullytreffen am Hundestrand gemacht. Wir haben gespielt, getaucht, gestritten und uns fein schmutzig gemacht. So wie es sich für uns Bullys gehört. Ich habe sogar Stöckchen aus dem Wasser gefischt und getaucht, was ich schon lange nicht mehr gemacht habe. Du meine Güte war das ein toller Nachmittag. Ich habe euch mal ein Album mit Bildern vom See zusammengestellt. Wir gehen nicht nur am Hundestrand baden, sondern auch an anderen Stellen, da dort das Wasser einfach bissl besser ist.


Sonntag, der 29.06.2014 – Tag der offenen Tür beim Hundesportverein "Pfote drauf" e.v. Hoyerswerda


Was soll ich sagen? Der Nachmittag war furchtbar anstrengend... Wir sind heute beim Tag der offenen Tür beim Hundesportverein „Pfote drauf“ e. V. Hoyerswerda gewesen. Dort habe ich ja meine Ausbildung zur „gehorsamen“ Bulldogge absolviert und auch in der Welpenstunde war ich dort unterwegs. Jedenfalls war ich bei so einem Wettbewerb angemeldet, der Wahl zum „Dog Seenland“. Man wer ist bloß auf diese blöde Idee gekommen? Es war eine Minute Zeit, sich zu präsentieren, eventuell ein paar Kunststückchen zu zeigen oder einfach gut auszusehen. Normalerweise ist das für mich kein Problem, aber heute... Hatte ich schon erwähnt, dass es in Strömen geregnet hat und ich, da so gar keine Lust drauf habe! Klar liebe ich das Wasser, aber doch nicht von oben. Und dann noch Faxen machen und die Leute belustigen, nö nicht mit mir! Habe nur das Nötigste gemacht, um ganz schnell wieder ins trockene zu kommen. Aber wo genau ist das, zu Hause natürlich. Aber so schnell, wie ich mir das vorgestellt habe, gings dann doch nicht. Die haben dann tatsächlich noch die Hilde zum „Hundespaßrennen“ angemeldet und so musste ich also weiter im Regen sitzen. Mal abgesehen davon stand ja auch noch das Ergebnis der Wahl zum „Dog Seenland“ aus. Nun ging das Rennen los und Hilde flitzte wie eine Wilde die Strecke lang. Mit 4,82 Sekunden kam sie ins Ziel und war damit die schnellste englische Bulldogge, aber auch die Einzige. Endlich waren die Siegerehrungen dran. Wir beide gingen quasi leer aus, außer ich, ich bekam eine Medaille für die Teilnahme an der Wahl. Gewonnen hat so ein kleiner Wuff, der aber ganz tolle Kunststückchen konnte.


Trotz des Wetters war es schön, mal wieder da gewesen zu sein und ganz viele alte Kumpels getroffen zu haben. Und Hilde konnte gleich mal sehen, wo sie Ihre Ausbildung absolvieren wird.


Zu Hause wurden wir dann trocken gerubbelt und dann gings ab in die Heia, wir waren fix und fertig.



Donnerstag, der 12.06.2014 – Der Spremberger Stausee & die Bullyquälerei


Heute waren wir in Spremberg im Futterfleischmarkt, und da es sehr warm war, hat Frauchen beschlossen, mit uns mal an den Spremberger Stausee zu fahren. Allerdings mussten wir dazu noch ein paar Kilometer weiterfahren und sind dann in Gablenz gelandet. Vom Parkplatz aus war es noch ein Stück zu Fuß und schon standen wir mitten im See. Da wuchsen irgendwie Bäume drin... Trotzdem war es ganz tolles Wasser und jede Menge Platz nur für uns alleine. Wir konnten uns also so richtig austoben, was Hilde natürlich gnadenlos ausnutzte. Sie schoss durchs Wasser und war kaum zu bändigen. Mir war das dann schon etwas zu viel... Ich genieße lieber den Sonnenuntergang und kühle mich ganz langsam ab. Nach einer halben Stunde ging es dann wieder zum Auto, aber irgendwie waren wir dann beide ganz schön zum Raufen aufgelegt und benahmen uns auch so... Da wurden wir einfach an den Baum gebunden, damit Frauchen in Ruhe das Auto für die Heimreise vorbereiten kann. Ich sage nur: Massive Bullyquälerei, so geht das nicht! Als Entschädigung gab es dann zu Hause einen großen Knochen für uns beide, das möchte auch sein. Sonst kommt die Bullyzei...


Sonntag, der 01.06.2014 – Freitag, der 06.06.2014 - Eine Woche Urlaub an der Nordsee


Puh am Sonntag mussten wir schon zeitig aufstehen und es herrschte irgendwie Unruhe, ich wusste nicht warum. Urplötzlich wurde alles Mögliche ins Auto gepackt, inklusive Kudde und Hilfserwin. Moment, da stimmt doch was nicht! Wenn der Hilfserwin dabei ist, bedeutet das, dass wir irgendwo übernachten. Als ich und Hilde nun so im Auto saßen, komischerweise wieder auf den Rücksitzen, nicht wie sonst im Kofferraum, sagte Frauchen, dass wir in den Urlaub an ein Meer fahren. Ach ne, wohin denn? Sollte das eine Überraschung sein, oder warum haben die mir nicht eher etwas erzählt. Ich war doch gar nicht darauf vorbereitet und nun wurde ich erst recht wuselig. Als wir losfuhren, schlief Hilde schon wieder und war völlig entspannt, ich hingegen aufgeregt. Irgendwie fuhren wir ewig und zwischendurch haben wir mal Pause gemacht. Später sind wir dann endlich bei den „Ostfriesen“ angekommen, am Timmeler Merr in Timmel. Wir wurden freundlich begrüßt und unser zukünftiges „Reich“ durften wir zugleich in Augenschein nehmen.


Nun begann eine spannende, aufregende und anstrengende Woche. Jeden Tag gab es ein anderes Programm mit jeder Menge Spaß für uns Bullys und die Menschleins. Das Haus war eingezäunt und so konnte ich nicht einfach mal so runter ans Meer, leider. Das Wasser war toll und der Bootsteg auch. Da mich meine Untertanen schon ganz gut kennen, durfte ich diesen nur angeleint betreten. Bin ja manchmal als „Kamikaze-Erwin“ unterwegs und speziell bei Wasser „hüpfe“ich auch gerne mal aus luftiger Höhe runter. Mal abgesehen von Hilde, bei der ist es ähnlich. Und so gingen wir an den Hundestrand, welcher auch ganz toll war.


Am Montag sind wir nach Neßmersiel gefahren, dort gibt es einen Hundestrand, einen Agility Parcours und eine Freilauffläche für uns Hundis. Natürlich auch einen tollen Strand und einen Spielplatz für Menschleins. Das war ein Spaß! In der Freilauffläche gab es ein eigenes „Meer“ mit gaaaannnz viel Pampe. Perfekt für uns, dabei stellte sich raus, dass sowohl ich, als auch Hilde richtige „Pampensäue“ sind! Jawohl. Danach gings weiter an den Strand, wo das Wasser nicht besonders gut schmeckte und man an der Leine auch nicht gut toben konnte. Haben ein paar Hundekumpels kennen gelernt und sind anschließend zum Agility gegangen. Das habe ich ja schon immer gerne gemacht, aber Hilde hat da irgendwas falsch verstanden... Die war ja völlig aus dem Häuschen und sprang kreuz und quer über die Geräte. Auf der Heimfahrt bestieg auf einmal ein großer brauner „Bully“ unser Auto. Mich hats nicht gejuckt, war zu müde. Aber Hilde war voll auf Krawall gebürstet und knurrte und bellte das Vieh an. Half aber nichts, der wohnt jetzt auch bei uns und Hilde akzeptiert ihn inzwischen. Der futtert uns ja nischt weg.


Ein neuer Tag und ein neues Programm. Heute sind wir zum Pilsumer Leuchtturm gefahren und haben ihn auch von weiten gesehen. Nur hin durften wir nicht, also wir Bullys. Das liegt an den Schafen, die auf dem Deich stehen und da hätten wir lang müssen. Schade, aber nicht zu ändern. Weiter gings nach Gretsiel, wo ganz schön viele Menschen unterwegs waren. Mh, nix zum Baden und auch das Wasser zum Trinken in den Näpfen der vielen Geschäfte stand uns nicht an. Also wollten die Untertanen uns was Gutes tun und mit uns an den Hundestrand in Norddeich fahren. Das taten wir auch, allerdings waren wir dann doch nicht am Hundestrand. Warum? Weil es vom Parkplatz irre weit zum Laufen war und es auch noch sehr heiß war. Und so streikten wir Bullys irgendwann und liefen einfach nicht mehr. Nö! Hier gefällts uns nicht. Lass uns bloß woanders ans Wasser fahren. Also gings an den nächsten See, wo wir endlich baden konnten.


Mittwoch war irgendwie blöd, da waren wir in Holland in der Stadt Gronningen. Das braucht kein Bully, nö wirklich nicht! Da gibt es so viele Fahrräder und die fahren total unlogisch kreuz und quer durch die Gegend. Wir mussten echt aufpassen, dass wir nicht überfahren werden. Also lieber wieder schnell ins Auto und ab zum Strand. Auf gings nach Delfzijl an die Ems. Nunja, dort konnten wir baden, durften es eigentlich aber nicht. Egal, ich bin schließlich bei der Bullyzei und was muss, das muss. Schnell wieder weg hier...


So und nun? Donnerstag, Bullywahl! Was wollen wir machen? Wir wollen Spaß, Action, Pampe, Sand und Wasser haben. Und wo gibt’s das? Jawohl in Neßmersiel, also zack ins Auto und hingefahren. (Kleiner Tipp am Rande für die Untertanen: Das nächste Mal gleich direkt in Neßmersiel buchen!) Unterwegs fing es heftig an zu regnen, aber als wir dann vor Ort waren, schien die Sonne. So gehört sich das! Diesmal buchte Herrchen noch einen Strandkorb dazu, wir wollten ja länger bleiben. Und wir waren ganz alleine dort, so konnten wir uns frei bewegen. Nur irgendwas stimmte hier heute nicht, das Wasser im Meer war weg! Ja wirklich, könnt ihr glauben. Echt komisch, irgendeiner muss doch tatsächlich den Stöpsel gezogen haben. Und nun? Nix mit baden... Also Agility machen. Das war cool. Und windig wars, unsere Ohren wurden zum „Segelflieger“. Dann mal ordentlich im Sand wälzen und später haben wir dann den Strandkorb geentert. Und ganz still und heimlich kam das Wasser wieder. Schlussfolgerung: Stöpsel wieder drin und irgendeiner muss den Wasserhahn aufgedreht haben. Aber wo ist der? Wir haben ihn gesucht, aber nicht gefunden... Jedenfalls waren nach mehreren Stunden richtig platt und nur noch Müde.


Und schon stand die Abreise vor der Tür, also alles wieder ab ins Auto. Es war eine schöne und intensive Zeit, das Haus und der Ort waren toll und wir hatten eine Menge Spaß. Danke!





Und hier gibt es "Meer" Urlaubsbilder & Videos




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Sonntag, der 25.05.2014 – Hilde hat eine eigene „Seite“ bekommen


So nun ist es so weit, meine neue Mitbewohnerin hat ihre eigene Seite auf meiner Homepage bekommen. Warum? Naja, damit ihr sie etwas besser kennenlernen könnt und weil ich finde, dass es sich so gehört. Ist zwar noch nicht ganz fertig, aber dennoch schon da. So wie ich gesehen habe, äußert sie sich dort gewissermaßen „negativ“ über mich... Die ist aber auch wirklich frech, solches Insiderwissen so öffentlich auszuplaudern! Ich habe nie einen Hel daraus gemacht, dass ich lieber Gassi fahre, als gehe... Und von wegen Nägel lackieren, bei ihr hängt die ganze Zeit die Zunge raus. Das gehört sich nicht, überall muss ich mich entschuldigen, weil die Leute das sehr unhöflich finden. Menno, so eine kleine Zicke, auch liebevoll „Kleines Luder“ oder „Kröte“ genannt. Schaut doch einfach mal bei Hilde vorbei.

Mittwoch, der 30.04.2014 – Tag des Abschieds vom geliebten Knappensee


Am heutigen Tag musste ich nun also Abschied vom Knappensee nehmen. Der soll nämlich saniert werden und das dauert 8 Jahre. Dafür kommt er hinter Gitter. Du meine Güte, was wollen die denn da alles machen? Wir sind also wie immer auf den Parkplatz gefahren und haben einen schönen langen Spaziergang gemacht, natürlich mit Hilde im Schlepptau. Das Wetter war gut und so waren wir baden, logisch. Ich fürchte nur, dass es für mich wirklich das allerletzte Mal in meinem Leben in diesem See war! Hört sich komisch an, aber in 8 Jahren wäre ich dann 13 Jahre alt und ob ich das hinbekomme... Ich kanns ja mal versuchen. Vielleicht gibt es ja tatsächlich schon eher mal die Gelegenheit, das wird sich im Laufe der Zeit zeigen. Auf jeden Fall kann ich zumindest ab und zu einen Blick aufs Wasser werfen, denn an manchen Stellen steht der Zaun ziemlich dicht dran. Drin liegen wäre natürlich wesentlich schöner. Jedenfalls haben wir heute viele traurige Menschen gesehen, was schon sehr bedrückend war.    Etwas Positives gibt es dennoch, Hilde ist rechtzeitig bei mir eingezogen und so konnten wir noch ein paar schöne Tage an diesem See gemeinsam verbringen. Sie liebt übrigens genau wie ich das Wasser und den Sand.




Lieber Knappensee. Du hast mich jetzt für einige Jahre begleitet, egal ob Sommer oder Winter. Es war eine wunderschöne Zeit, die ich nie vergessen werde. Viele Abenteuer habe ich mit dir erlebt und es sind dabei viele schöne Fotos entstanden. Dir zu Ehren habe ich die schönsten Momente als Album zusammengestellt. Danke für die schöne Zeit!


Samstag, der 26.04.2014 – 3 Knutschkugeln treffen sich zufällig am See


Da bin ich heute so mit Hilde am See und wir posieren gerade auf dem „Thron“ für ein schönes Foto. Kurzer Blick nach rechts, weil irgendwer dort am Ufer des Sees rumspaziert. Ich denk noch so, den kenne ich doch. Na klar kenne ich den, es ist der Benek mit seinem Frauchen. Was macht der denn hier, hat der sich etwa verlaufen? Nun wurde es gewissermaßen spannend, da Hilde und er sich bisher nur durch den Zaun gesehen haben. Keiner wusste, was nun passieren wird. Wir begrüßten uns alle kurz und dann tauchte Benek schon wieder unter, selbstverständlich unter Wasser... Hilde wollte ihn mal näher kennenlernen und mit ihm spielen. Aber nix da, er wollte nicht und tauchte einfach weiter. Mit mir hatte er es auch nicht so und irgendwie war nichts zu machen, solange er im Wasser war. Das kleine Luder forderte ihn immer wieder zum Spielen auf, das nervte ihn scheinbar. Dann an Land musste ich ihn mal kurz zurechtweisen, er hat Hilde angeknurrt, weil die ihm zu nahe kam. Spinner, das ist doch nur ein kleines Mädchen. Jedenfalls brachte uns das dann erst mal an die Leine und so gingen wir zusammen zum Auto. Diesmal wurde zum Abschied nicht gekusselt...


Ostern 2014 – Der Erwin feiert dieses Jahr mit Hilde!


Also inzwischen sind seit dem Einzug von Hilde ein paar Tage vergangen und mittlerweile habe ich mich schon ein bissl an sie gewöhnt. Wir spielen viel Miteinander, kuscheln oft zusammen und überhaupt hat sich das Zusammenleben ganz gut eingespielt. Ich gebe allerdings zu, dass ich zwischendurch immer mal genervt bin. Ich war ja über 5 Jahre alleine und nun habe ich Hilde immer dabei. Auch an Ostern! Am Karfreitag waren wir zusammen im Tierpark in Cottbus, das war ein tolles Erlebnis. Allerdings hat Hilde bei manchen Tieren gedacht, sie darf die Essen. Die Kuh zum Beispiel, der wollte sie in die Nase zwicken und dem Schaf auch. Da haben wir sie dann lieber nicht in den Streichelzoo zu den Ziegen gelassen, sicher ist sicher! Auf dem Rückweg haben wir noch einen kurzen Zwischenstopp am Spremberger Stausee eingelegt, kurz bissl baden und spielen. Zu Hause angekommen waren wir ganz schön Müde...


Am Ostersonntag war dann wieder Familientreffen, meine Oma, mein zweibeiniger Bruder mit dem kleinen Tyler und die Schwester von meinem Herrchen kamen zu Besuch. Die Oma hat nicht schlecht gestaunt, als Hilde vor ihr stand, sie wusste ja davon nichts. Ein wenig irritiert wirkte sie schon... Was soll ich euch sagen, der Tag war extrem anstrengend. Nach dem Mittagessen sind wir kurz an den See gefahren. Zu Hause dann spielten wir mit Tyler und er gab mir seine Gießkanne. Was habe ich mich gefreut und wollte sie gerade verschönern, als Hilde um die Ecke kam. Sie nahm sie mir weg und erledigte es... Menno, immer macht die das. Alles was ich habe, will die auch. Schließlich mussten wir ins Haus, da ich schon fast im Sitzen eingeschlafen bin. Wie immer wollte ich bzw. wir weiter dabei sein und schauten zum Küchenfenster durchs Gitter raus. Irgendwann bin ich dann eingeschlafen, bis die Oma zu Tür rein kam. Die hat sie aber nicht zu gemacht und schwupps waren wir wieder draußen. Bis zum bitteren Ende am Abend und dann wurde aber drinnen vom feinsten geschnarcht...


Ostermontag passierte nicht wirklich viel, wir alle waren ziemlich müde und wollten keinen Stress. Trotzdem haben die Untertanen gedacht, wir können ja mal eine Runde mit dem Fahrrad drehen. Zwei Anhänger sind ja da, also mal versuchen. Ich sollte dann urplötzlich in so ein rotes Ding, mein neuer Waagen. Vergesst es ganz schnell, ich geh da nicht rein!!! Ich habe mich geweigert und gewonnen. Ich wollte in meinen alten Waagen, da passe ich zwar nicht mehr rein, aber das ist doch völlig wurscht. Hilde hingegen sprang erst in den Alten und dann auch gleich in den neuen. Der war das völlig egal, die ließ sich einfach so kutschieren. Dann gings los, eigentlich war eine Runde um den See geplant, aber es fing mittendrin an zu regnen. Außerdem hatte ich Stress, weil ich mich einfach nicht hinlegen konnte. So machten wir eine etwas größere Pause, wo ich und Hilde spielen konnten. Die Sonne kam auch wieder raus. Wieder zu Hause wollte ich ganz schnell rein, bevor die sich das noch mal anders überlegen...


Hier gibt’s noch ein Osteralbum, schaut doch mal rein, klickt einfach auf das Bild!

Sonntag, der 13.04.2014 – Die erste Nacht mit Hilde in einem Raum & wir haben Besuch


Also diese Nacht hat Hilde mit bei uns im Schlafzimmer in der Kudde geschlafen, ich ja nicht. Gestern Abend hing sie immer an mir dran und kuschelte mit mir. Da wollte ich wenigstens in der Nacht meine Ruhe haben. Jedenfalls scheint sie auch Frühaufsteher zu sein und hat uns alle schon 05:45 Uhr aus dem Bett geschmissen und das zum Sonntag! Na gut ich hätte weiter schlafen können, traue aber dem ganzen noch nicht. Hätte ja sein können, sie bekommt mehr zu futtern, als ich. Und so musste ich alles überwachen und dabei sein. Wir haben also gefuttert, waren kurz Gassi und ich legte mich in der Küche in die Box. Natürlich war ich da nur kurz alleine und Hilde quetschte sich mit rein... Das kleine Luder, ich war noch zu müde zum Diskutieren.


Später bekamen wir dann Besuch, mein Bruder mit Anhang kam vorbei. Du meine Güte, schon wieder Stress, puh. Jedenfalls hatte der kleine Tyler und seine Freundin wie immer keinerlei Angst vor mir und vor der Hilde auch nicht. Später  mussten wir Gassi gehen und uns Ziegen ansehen. Wieder zu Hause war ich fix und fertig und wollte nur noch rein in mein Bett, Hilde natürlich auch. Ich habe mich dann im Wohnzimmer niedergelassen und Hilde in der Küche. Später am Abend, als wir schlafen gehen sollten, war wieder Stress... Hilde sollte wieder in der Kudde schlafen, ich lag bereits bei Frauchen im Bett. Jedenfalls kam Hilde immer wieder aus der Kudde raus und zu uns ans Bett. Frauchen schickte sie also immer wieder dahin und das kleine Luder kam wieder raus. Wie soll man denn da schlafen? Also was macht ein Gentlemen wie ich, ich lasse mich aus dem Bett heben, gehe zur Kudde, lege mich rein, das kleine Luder kommt dazu, kuschelt sich an mich und wir schlafen gemeinsam bis zum nächsten Morgen!!! Das war aber nur eine Ausnahme, kleines Luder...


Freitag, der 11.04.2014 & Samstag, der 12.04.2014 – Wir haben „folgenschweren“ Besuch bekommen...


Die Überschrift sagt doch alles, Oder? Na gut, ich erkläre es mal bzw. schildere ich Euch, was ich meine. Der Freitag war bis 18:30 Uhr ein ganz normaler Tag,. Dann fuhren wir auf einmal an den See, wo wir auf dem Parkplatz ein Herrchen mit einer Bullydame trafen. Irgendwie kam der mir bekannt vor, aber das Mädchen nicht. Wir beschnupperten uns und gingen zusammen spazieren, naja und baden. Jedenfalls dachte ich, oh ein lecker Mädchen, damit kann man doch was machen... Das war aber nicht der Plan, der beiden Menschleins. So wurde ich immer wieder ermahnt es zu unterlassen. Auch das Mädchen mit Namen Hilde ermahnte mich immer wieder. Dann fuhren wir zu mir nach Hause und das Spiel ging weiter. Ich bin ja auch nur ein Mann! Damit ich mich beruhigen konnte, musste ich ins Haus. Später kam dann auch noch die Hilde dazu, ich war völlig durcheinander. Was will die denn hier drin, wenn ich nicht ran darf? Ich gebe zu, ich hatte „Fasching“ im Kopf und verstand die Welt nicht mehr. Dann bin ich mit Herrchen schlafen gegangen, aber die Hilde war noch in meinem Haus. So richtig entspannt war ich die ganze Nacht nicht.


Am nächsten Morgen bin ich mit Frauchen aufgestanden und siehe da, in meinem Wohnzimmer war die Hilde. Der Fasching ging weiter, dauerte allerdings nur kurz, da Frauchen mir dann eine eindeutige & klare Ansage machte! Ups war die aber schlecht gelaunt, hat wohl zu wenig geschlafen... Von da an lief alles gut, nur eins nervte, die Hilde lief immer mit mir mit und wollte auch mein Futter fressen. Selbst in mein Zimmer legte sie sich ständig, egal ob in der Küche oder wo anders. Sie hing förmlich an mir dran. Später waren wir dann noch auf dem Hundeplatz, wo Hilde kurzerhand mit zu den anderen auf den Trainingsplatz durfte. Ich habe mir das Schauspiel von draußen angesehen, auch als die Situation „eskalierte“ und Hildes Herrchen vollen Einsatz zeigte. Haha, ein tolles Erlebnis. Zum Abkühlen und zum Kopf freibekommen, gings noch an den See. Wieder zu Hause angekommen legten wir uns auf die Terrasse, um uns auszuruhen. Die Menschlein quatschten die ganze Zeit, das war nervig und so wollte ich rein. Die Hilde wieder im Schlepptau, die klebte permanent an mir dran. Egal, ich wollte einfach nur schlafen...


Da draußen ständig Krach war, wollte ich natürlich mit dabei sein, also beide wieder raus. Die Menschlein futterten die ganze Zeit und machten dann auch noch dieses komische Gerät an, wo lecker Fleisch gebrutzelt wird. Dann passierte etwas, was ich nicht verstand. Das Herrchen von der Hilde stieg in sein Auto und fuhr weg... Hä? Haaaaalllllo du hast da was vergessen, komm zurück! Die Hilde muss doch mit. Nö, der fuhr einfach weiter und ich saß da nun und dachte noch das es ein Scherz sei und er gleich wieder kommt. Auch das nicht. Im Gegenteil, mein Frauchen ging mit uns beiden rein und sagte zu mir: „Die Hilde wohnt ab sofort bei uns, gehört jetzt quasi zum Rudel“. Wie bitte? Das ist jetzt nicht dein Ernst!!! Nun habe ich die also an der Backe und kann nichts dagegen tun. Das kann ja heiter werden... Ich hatte mich schon gewundert warum die so viel Gepäck dabei hat.



Sonntag, der 06.04.2014 – Bullytreffen am Senftenberger See


So heute fand es nun statt, das Bullytreffen am Senftenberger See. Ursprünglich in einer Bullygruppe von Facebook entstanden und terminlich festgesetzt. Als es dann so weit war, haben fast alle abgesagt. Jedenfalls bin nur ich und die Paula übrig geblieben. Wir wollten uns ja immer schon mal treffen, was nie geklappt hatte. Also nutzen wir den Nachmittag und machten den See unsicher, ich jedenfalls. Paula war eher zurückhaltend und konnte nicht so wirklich mit mir was anfangen. Vielleicht mochte sie mich einfach nicht... Sie spielte nicht mit mir und auch so unterhielten wir uns kaum. Wir haben uns trotz allem super verstanden. Hunde waren dort an diesem Strand auch nicht erlaubt, das war uns aber egal. Ich habe trotzdem gebadet. Alles in allem ein schöner Nachmittag und ich hatte Spaß.

Donnerstag, 27.03.2014 – Gipfeltreffen der „Giganten“, Haha...


Mein Frauchen kam von der Arbeit und traf Beneks Frauchen. Diese wollte sich mit Ihr unterhalten, aber schließlich saß ich zu Hause und wartete. Da lud meine Frauchen kurzerhand Benek mit Anhang ein, mit uns mal wieder ordentlich Gassi zu gehen. Ausreden waren tabu und so ging es ab an den Knappensee. Dort angekommen schauten wir nicht schlecht, denn da stand schon einer. So ein Rotschopf, ich denk noch so, den kennste doch... Es war Hatschi (Gesundheit!) mit Anhang. So kam es nun dazu, dass wir zu dritt und mit Gefolge den See unsicher machten. Es war ein langer und intensiver Gassigang, wir haben gespielt, getobt, gebadet und gestritten...  Na jedenfalls der Benek und der Hatschi. Der eine sah ein Stöckchen und der andere auch, beide wollten es haben. Und dann gings rund, die haben sich mächtig in die Haare bekommen. Ich sah das und dachte, gehste mal dabei und schlichtest den Streit. Na gut, ich habe mich eingemischt, kann doch nicht anders. Jedenfalls gings dann wieder, nur der Benek hat bissl geblutet. Auf dem Rückweg herrschte trotzdem so eine „explosive“ Stimmung zwischen den beiden. Alles in allem ein wunderschöner Nachmittag.

Freitag, der 14.03.2014 – Chuck am See wieder getroffen


Da laufen wir so am See lang und auf einmal taucht da der Chuck auf. Was haben wir uns gefreut. Unser letztes Zusammentreffen endete ja mit dem Schäferhundüberfall. Wir beide haben das ganz gut weggesteckt und den See erobert. Chuck badet auch sehr gerne. Ach übrigens ist der schon wieder ein ganzes Stück gewachsen, wo soll das bloß hinführen? Jedenfalls hatten wir eine Menge Spaß am und im See. Hinterher war ich fix und fertig und habe nur noch geschlafen...

Sonntag, der 09.03.2014 – Damenbesuch, die Helga war da


So nun hatte ich endlich mal wieder Damenbesuch. Die Helga war mit Ihren Untertanen vorbei gekommen. Ich gebe zu, dass ich mich sehr gefreut habe. Allerdings hatte ich nicht nur spielen im Sinn, auweia! Das Wetter war super und was liegt da näher, als das man die Dame an den See ausführt. Also haben wir uns dorthin kutschieren lassen und sind wie verrückt durchs Wasser getobt. Dabei hat die Helga ein paar ganz schöne Stunts gemacht, bis sie nicht mehr konnte. Klitschnass und dreckig verließen wir den See, verabschiedeten uns und jeder fuhr zu sich nach Hause.

Sonntag, der 09.02.2014 - Kurzer Bericht über meine Verletzungen und wie es mir geht


Was am Mittwoch noch nicht ganz so gut zu sehen war, sind eine Vielzahl von kleineren Verletzungen. Diese halten sich wirklich in Grenzen, es hätte viel schlimmer kommen können! Ich habe euch mal ein paar Fotos gemacht bzw. meine Fotografin, da könnt ihr Mal sehen, wie das heute aussieht. Außerdem habe ich eine Prellung der linken Hüfte und der linken Hinterpfote. Deshalb habe ich auch ein paar Tage gehumpelt und seit gestern wird es schon besser. Darf jedoch wieder nicht durch die Gegend springen und habe beim Gassi absoluten Leinenzwang. Spielen kann ich auch vergessen, menno...

Mittwoch, der 05.02.2014 – Ein „Schäfer“ hatte mich zum fressen gern!!!


Heute war ein nicht ganz so schöner Tag für mich. Alles fing gut an, wir waren in Koblenz zum Gassi und trafen dort den kleinen Chuck, einen Boxerwelpen, wieder. Wir haben dann schön miteinander gespielt und sind runter an den Strand gerannt. Dort ging es weiter, blöd nur, dass dann urplötzlich ein Schäferhund kam. Er stürzte sich sofort auf den kleinen Chuck, dessen Besitzer ihn jedoch gleich hochnahmen. Bloß gut, dass er noch so klein ist. Jedenfalls suchte sich der Schäferhund nun ein neues Opfer, und da ich da noch so rumstand, war ich also an der Reihe... Er stürzte sich auf mich und hat mich gebissen. Mein Frauchen hatte extreme Angst um mich und fing an ihn mit meiner Leine zu schlagen. Sie rief dabei immer, d er abhauen soll, er wollte aber nicht... Auch Chucks Frauchen schrie und dann kam endlich der Besitzer von dem Vieh. Er riss ihn von mir runter und leinte ihn an. Ich saß nun völlig verstört und zitternd da und mein Frauchen kam gleich zu mir. Jedenfalls wollte das Vieh immer wieder auf uns losgehen, mein Frauchen hoffte nur, dass sein Halsband und die Leine hält. Nun wurde ich erst mal gründlich untersucht und festgestellt, dass ich ein paar Kratzer jeweils links und rechts an den Rippen habe und ich humpel mal wieder. Es herrschte da ein heilloses Durcheinander und ich war froh, als ich wieder zu Hause war... Der Schock sitzt mir immer noch in den Gliedern und daran werde ich wohl noch eine Weile denken. Jedenfalls ist nun wieder schonen angesagt, wahrscheinlich habe ich mir die linke Hüfte & das Bein geprellt. Mit dem operierten Bein ist so weit alles in Ordnung und auch die Kratzer werden verheilen. Jetzt fragt ihr Euch bestimmt, warum ich mich nicht verteidigt habe? Ich wusste nicht, was da auf mich zukommt, denn ich kann und konnte noch nie etwas mit Schäferhunden anfangen. Ich habe sie immer nur von weiten angesehen, wäre aber nie auf die Idee gekommen, zu einem hinzugehen. Zu jedem anderen Hundekumpel ja. Und auch das mit dem Verteidigen habe ich noch nie gemacht, auch wenn ich schon drei Mal gebissen wurde. Nun schon zum vierten Mal, bin ich unnormal??? Die Fotos wurden übrigens vor dem Angriff geschossen, da war die Welt noch in Ordnung...



Sonntag, der 26.01.2014 – Endlich mal „richtiger“ Winter in diesem Winter...


Jetzt liegt also endlich mal ordentlich Schnee und ich kann da durch Düsen. Die Sonne scheint auch, einziges Manko, es ist extrem kalt. Bei – 10 Grad musste echt aufpassen, dass dir die Schnute beim Stöbern im Schnee nicht einfriert. Wenns nämlich lecker riecht, dann sabbere ich och ein bissl und das ist bei diesen Temperaturen eher „Kontraproduktiv“... Und was macht man bei so einem Wetter? Richtig man geht an den See, oh Pardon, man fährt an den See. Da er ja im April nun für mehrere Jahre gesperrt wird, ist es wohl mein letzter Winter an diesem und das muss ich natürlich noch nutzen... Das denken sich wahrscheinlich auch eine Menge mehr Leute und deshalb wimmelte es heute auch nur so vor diesen. Die liefen alle frei rum, selbst an den Stellen, wo sonst nur ich war. Leider sind ja schon eine Menge Bäume abgeholzt worden und auch das Schilf existiert an vielen Stellen nicht mehr. Somit können die freilaufenden Menschen jetzt auch direkt bis an die Stellen am Wasser, wo sonst nur ich war. Das war irgendwie blöde, ich musste andauernd an die Leine... Manche hatten Angst vor mir, andere wiederum freuten sich, mich kennenzulernen. Naja bei so einem smarten Typen wie mir, der so schön mit dem Hintern wackeln kann. Ist doch ganz klar, Oder? Und gejammert vor Aufregung habe ich auch, der Herr „Schwan“ schwamm da wieder rum. Aber diesmal bin ich nicht ins Wasser gegangen, nee bei dem Wetter nicht! Außerdem war der eh viel zu weit weg und irgendwie finde ich auch, dass der mich ignoriert hat... Spinner! Nach 1,5 Stunden wollte ich doch dann endlich nach Hause, meine Schnute war schon ganz rot und eiskalt. Was dann kam, ist ja wohl klar... Natürlich Stundenlanges Sinnloses rumliegen vor dem Kamin und zwischendurch futtern. Logisch!!! Ein wunderschöner Tag, ich hatte Spaß.




Samstag, der 18.01.2014 – meinen Freund Akan am Knappensee getroffen


Da gehen wir so am See spazieren und auf einmal hüpft und springt da so ein „Vieh“ durch die Gegend. Ich gucke noch völlig verwirrt, da kommt es auch schon auf mich zu. Ups was`n das??? Ach das ist ja der „kleine“ Akan! Hihi... Jedenfalls wohnt der doch bei mir auf der Straße und wir haben schon ein paar Mal miteinander gespielt. Dummerweise ist er ein ziemlich großer Tollpatsch und so weis er manchmal nicht so recht, wie er seine langen Beine einsetzen soll. Gut, er ist noch nicht mal ein Jahr alt und deshalb darf er noch tollpatschig sein. Allerdings ist das für mich alles andere als gut und so durften wir nur kurz miteinander spielen. Er kommt immer angerannt oder gesprungen und seine großen Patschepfötchen knallt er mir auf den Rücken und ich sacke mit den Hinterbeinen zusammen. Blöderweise hatte ich ja das Problem mit dem Kreuzbandriss und so ist es nicht gerade gut, weder für mein operiertes Bein noch für das andere. Schade, dass es nicht mehr Kumpels in meiner „Größe“ gibt... Leider sehe ich meinen Kumpel Benek nur noch sehr selten, irgendwie scheint er nicht mehr mit mir Gassi gehen zu wollen... Oder liegt es am Winter???