News 2015

  Erwin

  Englische Bulldogge oder einfach Knutschkugel

" Eine Bulldogge gehorcht nicht, eine Bulldogge entscheidet! "


Hallöchen, hier erfahrt ihr immer die aktuellsten Neuigkeiten, Neudeutsch "News" aus unserem aufregenden Leben...

Donnerstag, der 31.12.2015 –  Und da ist es wieder, dieses laute „Geknalle“...


Man sollte ja meinen, dass ich mich irgendwann mal an die Knallerei gewöhne. Aber Pustekuchen, ein wenig Schiss habe ich immer noch, zumindest draußen. Jedenfalls dachte sich Frauchen dieses Mal, wir fahren direkt schon früh in den Wald und machen eine große Gassirunde. Na super! So richtig Freude kam bei mir nicht auf, obwohl die Sonne sich blicken lassen hat. Und kalt war es auch... So ergab ich mich meinem Schicksal und ging mit, zur Feier des Tages mit „Schleife“! Mein Hildchen auch! Wieder zu Hause angekommen verkroch ich mich erst mal unter dem Schreibtisch im Dachbodenzimmer. Aber immer nur, wenn draußen geknallt wurde. Und als ob das noch nicht reicht, ging es gegen 15:00 Uhr noch einmal los... Der obligatorische Silvesterspaziergang... Ach du grüne Neune! Sonst sind wir aber eher losgelaufen... Aber wisst ihr was, unsere Untertanen hatten ein Einsehen und so sind wir diesmal mit dem Auto, ebenso wie früh, in den Wald gefahren. Natürlich an eine andere Stelle, wird ja sonst auch langweilig. So richtig entspannt war ich nicht, da  schon recht heftig geknallt wurde... Und als ich das Auto von Weitem wieder sah, wurde ich immer schneller... Nichts wie weg hier! Zu Hause angekommen war klar, dass ich das Haus in diesem Jahr auf keinen Fall mehr verlasse!!! Hilde schlief den ganzen Abend in der Box und ich war stets und ständig bei Frauchen, ich hing ihr quasi die ganze Zeit am Bein. Sie setzte sich dann mit mir vor den Kamin und so schlief ich ganz entspannt. Oder wir lagen einfach zusammen auf dem Teppich rum... Ja was? Ich bin ein Muttikind...

Mittwoch, der 30.12.2015 – Oskar & ich waren zusammen am Strand


Heute nun war wunderschönes Wetter und da wollte Frauchen mit mir an den See fahren. Also tatsächlich nur mit mir! Meine Hilde hat nämlich gestern im Wald mit Ronja (nicht der Räubertochter, sondern einer Nachbarshündin) gespielt und sich dabei vollkommen verausgabt. Seither humpelt sie etwas rum und hat deswegen tobe- und Spielverbot! Jedenfalls wollte ich ja eigentlich überhaupt nicht das Haus verlassen und bockte etwas. Die ersten Silvesterknaller waren bereits unterwegs und machten mir schon wieder Angst... Schlussendlich fuhr ich doch mit. Am See angekommen, liefen wir los. Ich erledigte relativ schnell mein Geschäft und wollte wieder nach Hause bzw. zum Auto. Frauchen hingegen wollte weiter laufen. Da ich aus weiter Ferne noch Knaller vernahm, blieb ich immer stehen und ließ meinen Hintern einsinken. Das muss wohl sehr komisch ausgesehen haben, denn Frauchen dachte, ich wäre plötzlich krank. Jeden Schritt kontrollierte sie nun und ging mit mir zum Auto zurück. Da passierte es nicht mehr & sie wusste, das ich sie veralbert habe... War mir aber trotzdem nicht böse und setzte mich in den Kofferraum, wir fuhren jedoch nicht los. Warum denn nicht??? Nach einiger Zeit wusste ich es, Oskar kam vorgefahren! Na gut, dann gehen wir eben doch an den Strand, egal ob es knallt. Ich tobte mit Oskar durch den Sand & stellte fest, dass er ganz schön groß geworden ist. Um genau zu sein, ist er sogar ein kleines Stück größer als ich... Das gibt es doch nicht! Wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß und ich habe die Zeit mit ihm sehr genossen. Irgendwann sind wir dann zum Auto zurück und da bekam Oskar von meinem Frauchen ein Halsband. Hä? Das ist doch mein Neues... Na gut, es passt mir zwar, ist aber etwas knapp mit dem Verschluss, da mein Hals dicker geworden ist... Naja ich habe ja schließlich auch ein Kilo mehr auf den Rippen als voriges Jahr. Frauchen hatte aber nicht neu vermessen.... Dem Oskar passt es ja, also darf er es auch haben.

Weihnachten 2015 – 3 „stressige“ Tage...


Wie jedes Jahr feierten wir auch diesmal wieder Weihnachten. An und für sich ja nicht schlecht, denn da bekommt man Geschenke!!! An heilig Abend gegen Mittag stand mein Herrchen mit einem lecker Braten vorm Tor. Wir dachten natürlich sofort, dass der für uns ist und ließen ihn nicht aus den Augen! Aber irgendwie doch nicht... Als er bei uns im Durchgang hing, versuchte Hilde immer noch dran zu kommen... Kleine verfressene Ratte... Dann fuhren wir Nachmittag an den See, wo Hilde sich mal so richtig ausgetobt hat... Die war ja völlig außer Rand & Band und wuselte wie eine Irre durch den Sand. Am Anfang sind wir noch zusammen gerannt, aber dann hatte ich keine Lust mehr... Auf dem Heimweg holten wir gleich noch meine Oma ab. Zu Hause angekommen standen schon Geschenke unter dem Baum. Mist, der Weihnachtsmann war hier und wir nicht! So habe ich den wieder nicht gesehen... Später am Abend durften wir dann alles auspacken, bloß das ich nun überhaupt keine Lust mehr hatte... Hilde hingegen schon... Bei mir wurde eben geholfen und siehe da, etwas Neues zum Spielen & Katschen. Vielen Dank lieber Weihnachtsmann!


Am ersten Feiertag war wieder ordentlich Leben in der Bude, wir hatten Besuch von den üblichen Verdächtigen. Hihi. Der kleine Tyler packte Geschenke aus und sorgte damit für Stimmung. So kamen wir kaum zur Ruhe und machten später auch noch einen Ausflug zum Wildgehege. Erst am späten Nachmittag legten wir uns hin und schliefen tief und fest. Vorher hätten wir ja was verpassen können, so geht das schließlich nicht!


Auch am nächsten Tag, also dem zweiten Feiertag, gings schon früh mit Action los. Nicht mal ordentlich ausschlafen konnten wir... Skandal!!! Jedenfalls fuhren wir ganz lange mit dem Auto durch die Gegend und kamen dann an ein großes Haus. Praktischerweise hatte das direkt einen schönen Park mit einem großen See. Hört sich jetzt vielleicht komisch an, aber es waren 17 Grad und die Sonne schien. Also was macht der Erwin da? Ganz klar, baden gehen!!! Hilde war nur kurz mit den Pfötchen drin und hat was getrunken... Nachdem unsere Untertanen alles erledigt hatten, fuhren wir wieder los. Dann hielten wir an und ein Blick aus dem Auto zeigte ganz deutlich das wir nicht zu Hause sind... Wir waren an einem großen Park, den man auch Friedhof nennt. Und wisst ihr was? Wir durften da sogar mit rein, selbstverständlich an der Leine. Und ich habe mich sogar benommen, musste ja aufpassen, wo ich hin pullere. Frauchen hat mir das nämlich erklärt... Anschließend fuhren wir noch zu ganz lieben Menschen, wo uns zwei reizende Kinder liebkosten. Zuerst hatte das Mädchen etwas Angst vor uns, am Ende wollte sie uns sogar fast behalten! Sie setzte sich neben uns und machte mit uns Selfies! Was soll ich sagen, wir waren unheimlich geschafft und wollten nur noch ins Bett... Nach dem Abendbrot fuhren wir endlich nach Hause, wo wir jedoch erst mitten in der Nacht ankamen...

Sonntag, der 06.12.2015 – 2. Advent, Nikolaus & Matschauge... ein toller Tag!


Puh, das ist echt dumm gelaufen heute... Zum Nikolaus bekam ich nichts, da ich meine Stiefel weder geputzt noch raus gestellt habe! Wobei mir da gerade einfällt, dass ich überhaupt keine besitze... Skandal!!! Jedenfalls schien die Sonne draußen und so setzte ich mich mittags mit meinem Kumpel in den Strandkorb und zog eine Schnute... Hilde hat das auch probiert, aber ihre Schnute kommt auf den Bildern nicht so gut rüber... dafür ist sie schärfer! Hihi, die Hilde wieder... Gemeinsam machten wir noch etwas Blödsinn im Garten und anschließend fuhren wir kurz zum gemütlichen Adventsspaziergang an den Silbersee. Und damit die kleine wilde Hummel nicht direkt in den See springt, musste sie an der Leine bleiben. Tja Pech gehabt! Die Sonne ging bereits unter und ganz so warm war es dann doch nicht. So weit der angenehme Teil des Tages...


Wieder zu Hause angekommen kniff ich mein rechtes Auge ständig zu. Zuerst bemerkte es keiner, da ich eh schlafen wollte. Aber dann fing ich an, daran zu kratzen und Frauchen sah nach. Es war ganz rot und leicht geschwollen und tat mir ganz schön weh. Als Erste Hilfe Maßnahme verabreichte mir Frauchen pflanzliche Augentropfen, dadurch wurde es etwas besser. Da jedoch mit Verletzungen an meinen großen braunen Kulleraugen nicht zu spaßen ist, führte der nächste Weg direkt zum Doc. Der untersuchte mein Auge eingehend und sehr intensiv, was überhaupt nicht angenehm war. Ich war dennoch sehr tapfer und ertrug alles, ohne zu murren. Der tropfte da irgendwas rein, dann wischte er da drinnen rum und dann wurde auch das Licht ausgemacht und mit einer kleinen Lampe in mein Auge geleuchtet. Endergebnis: minimale Hornhautverletzung auf 06:00 Uhr! Ein ganz kleines Löchlein, wahrscheinlich von einem Dorn. Das kommt davon, wenn man mit seinem dicken Bollerkopp überall durchrammeln tut... Danach tropfte und schmierte er noch mehr Zeug da rein und anschließend bekam ich auch noch eine Spritze. So nun reicht es aber langsam, ich mag nicht mehr... Dachte ich mir so, aber zu Hause ging es weiter... Ich muss nun 5 mal täglich Augentropfen bekommen, dann 2 mal täglich Augensalbe, dazu noch einmal täglich andere Augentropfen und 2 mal täglich Tabletten. Volltreffer!!! Weder mag ich, das im Auge rum gefummelt wird, noch mag ich Tabletten schlucken. Und so verkrieche ich mich jedes mal, es wird aber trotzdem gemacht. Klar ist es nur zu meinem besten, aber... Menno! Hoffentlich ergibt die Nachuntersuchung am Freitag beim Doc nur Gutes. Bis dahin muss ich wohl oder übel ganz tapfer sein! Von meinem  Matschauge gibt es übrigens kein Foto, das habe ich einfach immer zugekniffen...

Freitag, der 03.12.2015 – Der Paketdienst war da - ich bekomme ein Geschenk!


Heute habe ich ein Paket von meiner lieben Freundin Anne & dem Wolfgang bekommen. Warum??? Na, weil ich am 30.11.2015 Geburtstag hatte und da wollten sie mir eine Freude machen. Allerdings hat der Paketdienst etwas geschlafen, sodass es erst heute ankam, was aber überhaupt nicht schlimm ist! Ich fing sofort mit dem Auspacken an und zum Vorschein kam ein neuer „Hilfserwin“, der ab sofort auf den Namen „Buddy“ hört. Buddy ist nämlich der Name von Annes EB zu Hause, welchen ich im Urlaub kennenlernen durfte. Ein toller Kerl! Jedenfalls zeigte ich ihm dann gleich mal unser Wohnzimmer, schleuderte ihn durch die Luft und knuddelte anschließend mit ihm. Später kam dann Hilde mit dazu, sie interessierte sich allerdings nur für die Verpackung, welche wir dann gemeinsam schredderten. Nach einer Weile hatte ich dazu allerdings keine Lust mehr und ging wieder mit Buddy knuddeln. Auch für Frauchen war ein Geschenk im Paket, die hat sich auch riesig gefreut. Also ganz herzlichen Dank an euch!!!

Montag, der 30.11.2015 – Ich habe Geburtstag und werde 7 Jahre alt!


Und schwupps ist wieder ein Jahr vorbei... Heute hatte ich mal wieder Geburtstag, Kinder wie die Zeit vergeht... Dieses Mal haben wir es etwas ruhiger angehen lassen, lediglich die „festliche“ Kleidung durfte nicht fehlen! Neben den albernen Hüten trug ich eine tolle Fliege.  Ganz fesch sah ich damit aus, wollte allerdings nicht, dass die ganze Welt mich so sieht... Zu spät! Als Geschenk bekam ich ein schickes blaues Lederalsband, welches mir auf Anhieb gut gefiel. Ein riesengroßer Knochen hätte es aber auch getan... Natürlich wurden wieder ein paar Fotos geschossen, man nennt das auch Shooting. Dieses Dingens machte mich jedenfalls ganz schön müde und so gähnte ich mal ordentlich. Als Model bin ich da wohl eher ungeeignet...

Mittwoch, den 21.10.2015 – Plötzlich steht Oskar vor der Tür...


Als heute Frauchen von der Arbeit kam, brachte sie uns Besuch mit. Es war der „kleine“ Oskar, na gut, er ist schon ein wenig gewachsen. Jedenfalls war das eine ganz schöne Überraschung und wir haben uns riesig gefreut. Erst mal haben wir auf unserem Grundstück mit ihm gespielt und dann sind wir in den Wald zum Gassi gefahren. Nur ganz kurz, da Oskar Hilde die ganze Zeit „attackiert“ hat. Der kleine Kerl ist gewissermaßen etwas frühreif und wollte Hilde immer besteigen... Oder ihr einfach nur zeigen, dass er das Kommando hat. Was soll ich sagen, der Name ist absolut Programm... Nicht umsonst heißt es immer: Frech wie Oskar! Hihi so ein kleiner „Drecksack“, natürlich ist das lieb gemeint! Wieder zu Hause angekommen brauchte mein Hildchen erst mal eine Pause, und ich versuchte Oskar so lange gute Manieren beizubringen... Okay, wir haben einfach nur gespielt. Da er aber noch ein Baby ist, brauch er seinen Schlaf und darf noch nicht so viel toben. So sind wir alle ins Haus gegangen. Da machte er einfach fröhlich weiter und ärgerte Hilde... Dann trennte Frauchen uns und ging mit Oskar in die Küche. Er sollte sich mal hinlegen und ausruhen. Das tat er auch, aber nur kurz... Für ihn war das alles ungewohnt, wie für uns auch. Sie kam also wieder mit ihm ins Wohnzimmer und ich und Hilde waren in der Kudde. Oskar sollte in das andere Bettchen, wo er aber einfach nicht bleiben wollte, da er lieber die Hilde ärgern mochte... Mit der hat er es wirklich...

Am Abend wurde der kleine freche Oskar wieder abgeholt und wir haben noch kurz mit seinem zweibeinigen Bruder gespielt und wurden von seinen Untertanen geknuddelt. Danach haben wir einfach nur noch geschlafen... Bis zum nächsten Mal Oskar.

Samstag, der 26.09.2015 bis Samstag, den 03.10.2015 – Urlaub an der Ostsee in Grömitz!


Ja was soll ich euch sagen, wir waren reif für den Urlaub und so fuhren wir alle gemeinsam an die Ostsee. Sogar meine Oma kam mit! Es ging zeitig los und so habe ich und mein Hildchen fast die ganze Zeit geschlafen. Mit nur einer Pause kamen wir relativ zeitig in Grömitz und unserem Urlaubsdomizil an. Ein sehr netter Herr empfing uns, wir erkundeten das Haus und das Grundstück. Das hätte dann an dieser Stelle auch schon gereicht, aber ne, unsere Untertanen wollten uns sofort nach dem Auspacken den großen See zeigen... Na super, ich denke, wir können uns hier erholen??? Also sind wir wieder ins Auto und ein Stück gefahren. Von einem Parkplatz aus sind wir dann zu einem großen Yachthafen gelaufen. Und schwupps da war er, der große See, auch als Meer bezeichnet! Und wo wir schon mal da sind, geht es natürlich sofort auch ins Wasser. Bäh, das schmeckt aber nicht! Egal... Nun folgte die Erkundung des Hafens, wo wir über einen Steg uns alles ansehen konnten. Ganz ehrlich, das war doch genug „Kultur“ für diesen Tag!


Am Sonntag kam mein Frauchen gleich früh auf die Idee, mal per Fuß mit mir und Hilde zum Hafen zu laufen. Der Vermieter hatte was von 25 Minuten gesagt und das war für uns ja eigentlich kein Problem. Denkste! Der hatte aber nicht meinen „Laufstil“ berechnet... Ich schnupperte hier und da, lief gemütlich wie immer und so kamen wir dann eben erst nach 50 Minuten am Hafen und der Steilküste an! Wir haben gebadet und uns im Sand gewälzt. Hildchen rettete wie immer ihr Spielzeug und beschäftigte gleich mal noch ein paar Leute, die es ins Wasser werfen mussten! Dann machten wir uns über die wunderschöne Promenade zurück auf den Heimweg. Eine Menge Leute waren da unterwegs und fast genauso viele Hundekumpel. Da mein Hildchen eigentlich alles und jeden kontrollieren möchte, war das für sie ganz schön stressig. Die wusste gar nicht, wo sie zuerst hingucken soll und wen sie nun anmotzen kann... Dann kam uns ein Hundekumpel mit „Rollstuhl“ entgegen, das konnte Hildchen überhaupt nicht zuordnen und hatte Angst... Wir legten eine Pause ein und riefen Herrchen an, dass er uns bitte abholen soll. Es war schon sehr spät und wir hatten um 13:00 Uhr schon den nächsten Termin. Also konnten wir uns nur kurz erholen und schon ging es wieder los, an die Seebrücke. Dort wollten wir Buddy und seine Familie, die liebe Anne & den Wolfgang, endlich mal persönlich kennenlernen. Blöderweise war dort alles voller Menschen und Hilde hatte irgendwie total schlechte Laune! Sie sah Buddy und wurde ganz böse auf ihn. Sie bellte und zog an der Leine, benahm sich also wie die Axt im Wald, quasi! Sie zwickte ihn sogar ins Kinn, dabei wollte er doch mit ihr schwimmen gehen... Irgendwann beruhigte sie sich wieder, aber da war Buddy nicht mehr bereit, mit uns etwas zu unternehmen. Ich redete noch auf ihn ein, aber nö, der hatte das Maul gestrichen voll von uns! Na toll Hilde, das haste ja super hinbekommen! So verabschiedeten wir uns und erkundeten gleich noch die Seebrücke. Dann ging es zurück ins Haus und es wurde gnadenlos „entspannt“! Wir machen heute nichts mehr!!!


Am Montag erkundete mein Frauchen per Rad die Küste und fand noch einen Hundestrand, der etwas abgelegen von Grömitz in Lenste war. Während dieser Zeit machte Oma mit Herrchen essen und wir überwachten das Ganze, mehr oder weniger!!! Und dreimal darfste raten, was dann passierte. Ganz klar, wir fuhren genau an diesen Strand! Oh der war auch ganz toll, das schnupperte alles so gut... Ich hatte eine Menge mit markieren zu tun. Hilde war wieder als Rettungsschwimmerin unterwegs und sogar mein Herrchen war kurz baden. Nach zwei Stunden hatten wir die Schnute voll und fuhren nach Hause. Dort entspannten wir uns dann auf der Terrasse. Genug für diesen Tag.


Und am Dienstag zog es uns gleich früh zeitig direkt in Grömitz an den Hundestrand, wo wir einen Strandkorb zum Entspannen hatten. Diesmal war auch meine Oma mit. Leute ich kann euch sagen, dort war was los. So viele Hundekumpel auf einmal... Hildchen musste an die lange Leine, damit sie nicht doch jemanden den Hintern aufreisst... Aber ne, sie war sehr sehr lieb und konzentrierte sich lieber auf ihr Spielzeug und dessen Rettung. Ab und zu liefen direkt an uns Leute lang, die waren sehr angetan von uns und fanden uns auch ganz toll. Ich hatte wieder eine Menge zu tun und unterhielt mich ab und zu mal mit nem vorbeikommenden Kumpel. Hihi... Nach ein paar Stunden waren wir wieder im Haus und wollten uns eigentlich ausruhen. Das ging aber nur kurz, dann fuhren wir schon wieder los.  Puh, so langsam wird’s echt stressig! Es ging nach Heiligenhafen und wie der Name schon sagt, waren wir dort im Hafen... Wir ergatterten Fisch für unser Abendbrot, bloß gut, dass der schon gefangen war, sonst wären wir wohl verhungert... Auf dem Rückweg fuhren wir gleich noch in Kellenhusen ran, da mein Frauchen sich dort die Seebrücke ansehen wollte. Na toll, eigentlich haben wir keinen Bock mehr! Trotzdem wurde es lustig, denn Hilde lief ziemlich konzentriert und „breitpfötig“ die Brücke entlang. Das sah zum Schießen aus!!! Die Dielen waren hier längs verlegt und sie wollte auf keinen Fall die Fugen erwischen... Dann ging es endlich nach Hause... Dort gab es Fisch für uns und dann ging nicht s mehr. Wir waren fix und fertig!


Und als ob ich es geahnt hätte, ging das straffe Programm Mittwoch weiter... Schon am Vormittag fuhren ich und meine Untertanen los, mal wieder nach Lenste an den Hundestrand. Dort trafen wir uns mit Kalle und seinem Frauchen. Wir kennen uns von Facebook. Hilde musste bei Oma bleiben, da sie uns ja Sonntag schon das Date mit Buddy versaut hatte. Mit Kalle verstand ich mich recht gut und wir unterhielten uns etwas, gingen gemeinsam baden und trafen noch auf einen anderen Kumpel. Alles in allem ein gelungenes Date und es war echt schön. Den Rest des Tages erholte ich mich von den Strapazen der letzten Tage. Hilde ging abends noch mit Frauchen auf die Seebrücke, wo sie Herrchen abholen wollten. Der war nämlich mit so einer Glocke abgetaucht. Das dauerte ewig, bis die wieder kamen.


Donnerstag fuhr Herrchen schon ganz zeitig zum Angeln, und da wir nun kein Auto hatten, dachte ich das wir einfach zu Hause bleiben. Aber nö, mein Frauchen wollte sich die Steilküste hinter dem Hafen mal genauer ansehen... Na super! Also liefen wir wieder los, dieses Mal allerdings einen anderen Weg. Trotzdem waren wir nicht eher da... Wir beschäftigten mal wieder die Leute, irgendjemand muss ja schließlich das Spielzeug für Hilde ins Wasser schmeißen, während Frauchen sich die Gegend ansieht und ich mich im Sand wälze... Dieses Mal mussten wir allerdings den ganzen Weg wieder zurücklaufen... Dann genossen wir einfach die Sonne auf der Terrasse und ruhten uns mal richtig aus. Selbst Oma saß mit in der Sonne... Als Herrchen kam, gab es für uns frischen Fisch bzw. Dorsch. Zumindest sollte das unser Abendbrot sein. Während Hilde sich alles einverleibte, drehte ich mich angewidert weg! Den mochte ich überhaupt nicht und bekam dann eben eine ordentliche Portion Fleisch!


Auch Freitag wurden wir nicht verschont und fuhren gleich Vormittag wieder mit dem Auto los. Na wenigstens mussten wir nicht laufen... Auf einem Parkplatz trafen wir dann eine Frau, welche mir doch schon bekannt vorkam. Es war die liebe Anne! Allerdings kam sie ohne Buddy, damit wir uns mal in Ruhe kennenlernen konnten. Schade eigentlich, dass er nicht dabei war, aber bevor Hilde wieder Terror macht... Wir erkundeten also gemeinsam mit Anne den Strand in Scharbeutz und trafen dazu noch einige Hundekumpel. Mit dem Wetter hatten wir diesmal etwas Pech, es war sehr nebelig. Trotzdem verlebten wir gemeinsam eine tolle Zeit und bekamen sogar noch Geschenke von Anne. Vielen lieben Dank dafür! Auf der Fahrt nach Grömitz kam dann noch die Sonne raus...


Samstagmorgen wurde fleißig gepackt, denn es ging wieder nach Hause, allerdings nicht ohne uns vorher noch von der Ostsee und der wunderschönen Strandpromenade zu verabschieden. Wir flanierten noch einmal, trafen wie jeden Tag eine Menge fellige Kumpel und ganz nette Leute. Wir wurden stets freundlich aufgenommen, geknuddelt und sorgten für viel Freude. Selbst wenn wir einfach nur nebeneinander irgendwo saßen, erfreuten sich die Leute an uns und schmunzelten. Hilde hatte es nach zwei Tagen dann aufgegeben, jeden kontrollieren zu wollen, es waren einfach zu viele! Alles in allem ein gelungener Urlaub, mit sehr viel Action und wunderbarem Wetter! Trotzdem müssen wir uns jetzt erst mal davon erholen, denn ein wenig stressig war es schon...


Es gibt natürlich wieder jede Menge Bilder, selbstverständlich als Album. Schaut doch mal rein...

Samstag, der 12.09.2015 – Erstes Bullytreffen am Geierswalder See


Heute fuhren wir am späten Nachmittag an den Partwitzer See, aber nicht lange, dann ging es schon weiter. Auf einmal sah ich & Hilde ein paar Bullykumpel! Jedenfalls gab es für uns im Kofferraum kein halten mehr und wir wollten raus. Alles, was wir in der Hundeschule über „perfektes Aussteigen & Benehmen“ gelernt hatten, war vergessen... Also raus gings und erst mal die Lage checken. Man war ich aufgeregt und Hilde erst! Mit am Start war der kleine Oskar (den kennen wir ja schon), der Willy, die Berta, der Schröder und der Thorsten. Da Hildchen gerne mal andere Mädchen anmotzt, musste sie am Anfang an der Leine bleiben. Bis zum Wasser war es ein ganzes Stück und so lernten wir uns bis dahin schon mal alle etwas näher kennen. Hildchen durfte dann auch von der Leine und benahm sich zunächst ganz gut... Aber nicht lange, dann fing sie an, Berta zu mobben. Diese ging aber nicht darauf ein und das passte Hilde ganz und gar nicht. Sie wurde immer zickiger und musste dann eben an die Leine. Das gefiel ihr anfangs nicht so, aber schließlich kümmerte sich Oskars zweibeinige Schwester um sie. Da war ihre Welt wieder in Ordnung.


Bei mir machte sich nach einiger Zeit Frustration breit bzw. konnte ich so viel „geballte“ Männerkonkurrenz einfach nicht verkraften und entpuppte mich als kleiner "Stänkerfritze"... Und so musste ich an die Leine. Aber auch die anderen Buben motzten ab und zu mal rum und so waren dann Thorsten & Schröder auch „Leinenpflichtig“... Wir kannten uns ja alle nicht, außerdem war es sehr warm und überhaupt war es das erste Mal für uns. Auf dem Weg zum Auto war ich immer noch völlig aufgeregt und konnte mich kaum beruhigen. So wurden wir alle, also Bullys, in die Autos gesetzt und die Zweibeiner unterhielten sich noch eine ganze Zeit. Selbst im Auto konnte ich mich nicht beruhigen und so durfte ich und Hilde wieder aussteigen. Da ergriff ich die Chance zur Abkühlung und legte mich in die Pfütze vor unserem Auto... Danach wurde ich ruhiger, war aber nun sehr dreckig... Danach ging nichts mehr, zu Hause nur noch futtern und dann wurde gnadenlos geschnarcht... Zu so vielen Hundekumpels auf einmal hatte ich schon lange keinen Kontakt und daher war ich „geringfügig“ mit der Situation überfordert.


Fazit des Treffens: Es war super aufregend, trotzdem sehr sehr schön & wir sollten uns öfter mal mit anderen Hunden bzw. Bullys treffen...

Sonntag, der 25.08.2015 – Und plötzlich steht da die Pummelfee...


Mensch endlich mal wieder Sonntag und dazu super Wetter. Ganz klar, da sind wir den ganzen Tag draußen. Wir haben ein wenig „gespielt“ & dabei leider den Agilty-Tunnel zerlegt... Was ist der auch so gar nicht ein wenig stabil... Naja, egal. Jedenfalls steht da auf einmal Nachmittag jemand vorm Tor. Unsere Neugier war kaum zu bremsen und so rannten wir sofort da hin. Und siehe da, es war der Benek und ein „neues“ Mädchen. Er hat nämlich jetzt eine Mitbewohnerin bekommen, die Abby. Bei näherer Betrachtung der Dame fiel auf, dass sie ein wenig zu viel gefuttert hat und etwas pummelig ist. Daher wird sie auch „Pummelfee“ genannt! Damit sich das ändert fing ich gleich mal an, sie durch die Gegend zu jagen, quatsch, ich wollte sie einfach nur näher kennenlernen. Sie mich wohl nicht und rannte weg... Tz, was soll denn das? Dann eben ein anderes Mal. Dass Weiber immer so zickig sein müssen...


Freitag, der 07.08.2015 - Treffen mit Oskar


Heute Morgen sind wir schon ganz zeitig gegen 08:00 Uhr an den Silbersee gefahren. Normalerweise laufen wir da nur eine kleine Runde im Ort und anschließend wird ein Früh- & Vormittagsschläfchen gehalten. Jedenfalls ist ja Sommer und die Temperaturen liegen schon seit Tagen weit über 30 Grad und heute sollten wir um die 39 Grad bekommen. Da Schickste natürlich niemand freiwillig raus in die Hitze und bleibst lieber im Haus. Ich mag zwar die Sonne und auch Wärme, aber bei diesen Temperaturen ist es echt anstrengend... Und so kam es eben zu unserem zeitigen Ausflug. Am See angekommen ging es natürlich erst mal ab ins Wasser. Nur kurze Zeit später kamen zwei freundliche Damen auf uns zu und fragten, ob sie uns mal "streicheln" dürfen. Klar dürft ihr, immer schön am Hintern bitte! Die waren ganz schön begeistert von uns... Sie mussten dann gehen, aber dafür kam der kleine Oskar mit seiner neuen Hundemama zu uns. Ach was haben wir uns gefreut. So ein süßer kleiner Bullybub! Hilde war am Anfang noch etwas irritiert und geringfügig grobmotorisch zu Oskar. Aber auch das legte sich nach kurzer Zeit und wir erkundeten zusammen den Strand. Er wollte auch direkt mit ins Wasser und auch im Schilf und im Sand fühlte er sich wohl. Wir haben seiner Mama gleich gezeigt, wo die Reise mal hinführt. Wir Bullys haben einen Hang zum "Einsauen" und Oskar hat es heute schon mitgemacht. Der war quasi bei uns in der Ausbildung... Da kann sie froh sein, dass keine Pampe da war. Aber auch das bringen wir ihm noch bei, denn wir wollen uns wieder treffen. Oskar und seine Familie haben direkt am See einen Bungalow und da haben wir ihn gleich noch dort hin begleitet. Wir lernten noch einen netten Herren und Oskars Papa kennen. Alle waren begeistert von uns. Dann mussten wir uns aber verabschieden, da es bereits schon sehr heiß wurde und wir außerdem müde waren. Es war ein toller Vormittag und hoffentlich können wir das bald mal wiederholen. Tschüss kleiner Oskar, bis zum nächsten Mal.

Donnerstag, der 11.06.2015 – Abstecher an den Senftenberger See


Am heutigen Tage hatte ich einen Termin bei meinem Doc zur Nachkontrolle von meinem operierten Pfötchen. Hilde hat mich begleitet, und da es sehr warm war, sind wir noch an den Senftenberger See gefahren. Der war quasi gleich um die Ecke und Frauchen wollte sich mal den Hafen ansehen. Und ich sage Euch, das war ein tolles Teil und das Wasser war auch ganz super. Nicht so eine Brühe wie bei uns. Es gab eine Menge zu schnuppern und zu entdecken. Die haben dort eine supergroße Seebrücke, da mussten wir über so Metallteile gehen... Das war irgendwie neu für mich und ich stellte mich etwas „an“... Erst wollte ich gar nicht und dann mit ganz großen Schritten. Sah zum Schießen aus, sagte Frauchen. Hilde hat das überhaupt nicht gestört. Jedenfalls war es ein toller Ausflug, den wir gerne wiederholen können.

Donnerstag, der 04.06.2015 – Anderer See mit Hundestrand, gar nicht übel...


Nach der Pleite gestern ging es heute an einen anderen See, nämlich an den Silbersee in Friedersdorf. Die haben dort auch einen Hundestrand! Der ist sehr schön, allerdings können wir dort nicht frei baden oder laufen, wenn dann auch der Menschenstrand besetzt ist. Es gibt hier nämlich keinen Zaun, so wie an dem Hundestrand von gestern. Heute jedoch war trotz des guten Wetters niemand weiter dort und so konnten wir uns zumindest heute frei bewegen. Das Wasser ist relativ klar und kein Vergleich zu gestern. Hilde schwamm wieder durch die Gegend und rettete Stöckchen. Ich erkundete erst mal in Ruhe den Strand, ging dann ins Wasser und wir fingen mit Hilde an zu toben... Jedenfalls hatten wir nach einer Stunde dann die Schnute voll und wollten nach Hause. Und da wir diesmal relativ sauber geblieben sind, brauchten wir auch nicht in die Wanne. Lediglich der Sand wurde aus dem Fell gekämmt, so wie immer. Bloß gut... Da fahren wir auf alle Fälle wieder hin.

Mittwoch, der 03.06.2015 – Auweia, der Hundestrand ist einfach nur „Bäh“...


Heute dachten wir uns so, das Wetter ist super, also fahren wir mal an den Hundestrand in Lohsa zum Dreiweiberner See. Schon vor einiger Zeit waren wir dort mal gucken und fanden es nicht so toll. Also waren wir an einer anderen Stelle des Sees baden, dort war heute aber alles besetzt. Was soll ich sagen, es war bäh!!! Der Strand ist verkommen, es fehlt dem See an Wasser und so mussten wir erst mindestens 5 m durch den „rostigen“ Matsch laufen, um überhaupt ins Wasser zu gelangen. Das sah auch nicht besser aus, aber wir haben trotzdem darin gebadet. Uns blieb auch gar nichts anderes übrig, da wir den Matsch wieder abspülen wollten. Hilde ist ein wenig geschwommen und holte immer das Spielzeug („Dildo“ von Kong) aus dem Wasser. Nach einiger Zeit verlor sie in der Brühe den Überblick und so verschwand der Dildo auf nimmer Wiedersehen... Ich stand die meiste Zeit nur rum und konnte es echt nicht fassen, wie es hier aussieht! Pfui! Wir liefen dann durchs Wasser zum „Menschenstrand“, welcher sehr schön ist, aber das Wasser ist hier genauso eine Brühe. Nach ein bisschen Schnuppern hier und da, ein wenig Spielen am Strand ging es wieder nach Hause. Und wisst ihr, was da kam? Wir mussten in die Badewanne, um die rostrote Farbe wieder abzubekommen... Na toll. Mein Fazit: Diesen Strand werden wir wohl vorläufig meiden, denn schön ist anders...


Pfingstsonntag, der 24.05.2015 – Wir haben Besuch & eine neue „Liebe“ entsteht


Was für ein aufregender Tag... Wie schon irgendwo hier auf der Seite erwähnt, wollen ich und Hilde am liebsten immer und überall dabei sein. So auch heute und daher waren wir schon ab dem Vormittag draußen. Was genau meinen meine Untertanen eigentlich, wenn sie „Sacktreter“ zu uns sagen? Na egal, jedenfalls sind wir dann irgendwann an den See gefahren. Wir haben gebadet, ich habe mich im Sand paniert und Hildchen ist ein paar Runden geschwommen. Nachdem wir nun also klitschnass, sandig und dreckig waren, jedoch dabei extrem glücklich und zufrieden, haben wir gleich unsere Oma abgeholt. Eigentlich wollten wir sie stürmisch begrüßen, durften aber nicht. Irgendwie wollte die das nicht, kann ich gar nicht verstehen, sonst freut die sich doch immer. Komisch... Zu Hause angekommen haben wir das dann nachgeholt. Nasses trocknet und der Sand fällt irgendwann von alleine ab... Kurze Zeit später kam dann mein Herrchen wieder und brachte meinen zweibeinigen Bruder & den kleinen Tyler mit. Der hatte sogar sein eigenes Auto dabei! Hildchen mochte das erst nicht, aber dann fand sie gefallen daran und begleitete den kleinen Tyler die ganze Zeit. Und auch er fand Hilde ganz toll und nannte sie manchmal liebevoll „Lucie“... Warum? Das weiß keiner so genau. Wenn sie zu aufdringlich wurde, sagte er: Hilde, lass das! Ich schaute mir das Ganze von weitem an, denn ich war ja schon ein paar Stunden draußen und eigentlich müde. Schlafen konnte ich aber nicht, sonst hätte ich ja was verpasst. Und rein wollte ich schon gar nicht... Ab und zu lag ich mal irgendwo rum, habe aber nur gedöst. Ganz schön anstrengend war das, kann ich euch sagen. Nachdem dann alle wieder nach Hause gefahren waren und wir gefuttert hatten, fielen wir ins Bett und schnarchten um die Wette...


Donnerstag, der 21.05.2015 – Ausflug in den Spreewald mit Folgen...


Nachdem wir gestern gearbeitet haben, folgte nun heute ein Ausflug in den schönen Spreewald. Wir verbrachten ein paar Stunden in Lehde und wollten uns eigentlich erholen. So kehrten wir in ein Gasthaus ein und wurden freundlich begrüßt. Klar saßen wir draußen und ich konnte sogar ohne Leine durch die Gegend düsen und alles erkunden. Hildchen durfte auch einmal ohne Leine sein, allerdings nur kurz, denn sie rannte ganz zielstrebig in den Gastraum und suchte die Küche. Das kleine verfressene Luder hat sofort Witterung aufgenommen... So musste sie wieder an die Leine, auch wenn das alle sehr lustig fanden. Irgendwie freuten sich überhaupt alle über uns und lachten, wenn ich wie aufgeklatscht mitten im Weg lag. Allerdings konnte man dort einfach nicht lange stillliegen, da es unheimlich viele Mücken gab... Puh, die haben uns in einer Tour gestochen... Wir hatten richtige Beulen an den Pfoten und so kam es, dass ich mir die mal kühlen wollte. Da es überall Wasser gibt, fand ich auch ein Stück, wo ich reingehen konnte. Ich legte mich dann auch direkt rein, obwohl Frauchen schon „Nein“ rief... Ich konnte die Aufregung gar nicht verstehen und kam ganz langsam wieder raus, als „Schmuddelbully“! Man sah ich aus und gestunken habe ich auch, ganz muffig. Bäh! Hat aber wenigstens gegen die Mückenstiche geholfen... Nun sollte ich erst mal trocknen, damit ich überhaupt ins Auto darf. Nach einiger Zeit sah ich schon bissl besser aus, allerdings habe ich weiter gestunken. Und so musste ich zu Hause noch in die Badewanne und da Hilde mit mir zusammen im Auto saß, auch sie. Danach waren wir fix und fertig und wollten einfach nur noch schlafen. Ein schöner, aber anstrengender Tag ging zu Ende. Übrigens, das Gras schmeckt dort besonders gut. Hihi...


Mittwoch, der 20.05.2015 – Mittendrin statt nur dabei!


Ich und mein  Hildchen sind quasi zwei „Verpassnix – Bullys“ und würden am liebsten immer und überall dabei sein. Wir gehören schließlich dazu! Jedenfalls durften wir am Mittwoch mit nach Kamenz fahren und uns als „Wohnungsräumkommando“ versuchen. Unsere Untertanen räumten die ganze Zeit hin und her, und wir beobachteten das Treiben. Irgendwie kamen die Zwei nicht klar und so mussten wir einschreiten... Logisch, sonst werden die nie fertig. Jedenfalls setzten wir uns dann mitten in das Chaos und ordneten das Papier, sodass Frauchen gleich alles parat hatte, um die Sachen einzupacken... Und damit es nicht wegfliegt, saßen wir eben drauf! Das fand sie zuckersüß und machte erst mal Fotos von uns. Na so wird die nie fertig... Irgendwann lockte sie uns dann auf die Terrasse und machte von innen die Tür zu. Also ganz ehrlich, das war gemeine „Bully-Quälerei“!!! Das geht doch so nicht... Nach einiger Zeit holte sie uns wieder rein und faselte irgendwas von einem Mann, der kurz zu Besuch war. Und da wir angeblich immer jeden so stürmisch begrüßen, mussten wir diesmal draußen warten. Der hatte wohl Angst vor uns, kann ich überhaupt nicht verstehen. Ich hätte ihn schon alleine mit meinem „Hinternwackeln“ verzaubert und Hildchen hätte ihm mal ordentlich angeschlabbert...

Dienstag, der 21.04.2015 – ich habe lange Weile und versuche mich als Dekorateur...


Heute vor drei Wochen war die OP und irgendwie kommt so langsam lange Weile auf, bzw. bin ich mal wieder unzufrieden mit der Gesamtsituation... Hihi! Und da dachte ich mir heute so, dekorierst du einfach mal das Wohnzimmer um... Naja, eigentlich waren es nur meine „Zimmer“ und die Couch. In der Kudde wollte ich das Polarpad mal anders hinlegen und scharte es zusammen. Kurzer Hinweis in eigener Sache: Der Lederbezug wurde dadurch nicht zerstört, das war Hilde schon vor einiger Zeit! Nicht das hier noch Gerüchte in die Welt gesetzt werden... In meinem „Kranken-Zimmer“, welches übrigens sehr bequem ist, da aus viskoelastischem Schaum gefertigt, habe ich kurzerhand auch geschart und die Decken durcheinandergebracht. Der einzige Nachteil ist, dass dieses Zimmer keinen Rand hat, daher die Decken. Muss ja irgendwo meinen Dickkopf ablegen... Und bissl Zeugs aus der Spielzeugkiste habe ich auch rum geworfen. Dann bin ich zum Kamin weitergezogen und habe dort weiter geschart... Davor steht übrigens meine Saufschüssel, welche ich nicht umgekippt habe. Super, oder? Ja und dann bin ich auf die Couch gehüpft und habe das Kissen mal hingelegt, sieht doch viel besser aus. Und wo ich schon mal da war, habe ich mir es dort auch gleich auf der Kuscheldecke bequem gemacht, ein bisschen Fell hier und dort verteilt und ein paar Sabberspuren hinterlassen.


Als Frauchen nach Hause kam, empfing ich sie direkt an der Tür, damit sie es nicht gleich bemerkt. Blöderweise musste sie aber noch Hilde aus der Küche lassen und sah das „Elend“ sofort! Und trotzdem habe ich keine anmecker bekommen, komisch... Es wurden jedoch gleich einige „Beweisfotos“ gemacht, die erstens sehr schlechte Qualität aufweisen und zweitens eigentlich auch nichts beweisen, denn auf frischer Tat ertappt wurde ich nicht. Also könnte ich ja auch sagen, dass ich es überhaupt nicht war. Dagegen spricht jedoch die Tatsache, dass ich ganz alleine im Wohnzimmer war... Dann wurde auch das Fell auf der Couch genauer betrachtet und ein „Haar“ gefunden, welches farbtechnisch nur mir zugeordnet werden konnte! Das war der endgültige Beweis, dass ich tatsächlich auf der Couch war. Zunächst wurde nämlich vermutet, dass Hilde früh, als wir noch zusammen im Wohnzimmer waren, ihr Unwesen auf der darauf  getrieben hat. Sie wurde schon dabei auf frischer Tat ertappt. Ich hingegen war bisher nie darauf, aber irgendwann ist immer das erste Mal...


Samstag, der 11.04.2015 – Hilde ist heute genau vor einem Jahr hier eingezogen.


Die Zeit vergeht so schnell, nun ist das kleine Luder schon ein ganzes Jahr bei mir. Mittlerweile mag ich sie sehr und möchte sie auch nicht mehr los werden. Das war am Anfang nicht unbedingt so... Ich habe sie irgendwie akzeptiert, war jedoch ziemlich genervt von ihr. Die hat mich auf Schritt und Tritt verfolgt, das war echt anstrengend! Ich kannte das nicht und hatte immer meine Ruhe und dann kam sie... Übrigens macht die das jetzt auch noch, außer sie hat einen Knochen zum Katschen, dann vergisst die alles andere. Jedenfalls habe ich seitdem ständig eine „mitlaufen“, sie will immer da liegen, wo ich gerade bin, am Kamin drängelt die sich auch vor, klaut mein Spielzeug und macht ständig einen auf dicke Hose. Öhm, wenn ich genau darüber nachdenke, ist das nicht die feine englische Art! Ganz klar, sie ist die Chefin hier und somit auch für die Bewachung des Grundstücks und des Hauses zuständig. Passt doch, so kann ich in der Zeit Chillen... Mich beschützt sie auch, im Notfall würde sie für mich durchs Feuer gehen! Wir passen zusammen wie Arsch auf Eimer oder eben wie Latsch und Bommel! Wir haben z.B. gemeinsame Macken!!!

Da ich heute schon beim Arzt war und dort geärgert wurde, konnten wir nicht so ausgelassen feiern, wie wir es sonst tun. So haben wir einfach den schönen Tag genossen, ein paar Faxen gemacht und gekuschelt.

Ostern 2015 – Wird einfach auf bessere Zeiten verschoben oder fällt einfach aus...


Da guckt ihr aber... Na ist doch wahr, bei dem blöden Wetter kommt der Hase sowieso nicht. Und außerdem hatte ich die OP und musste mich ausruhen, daher konnten wir auch keinen Besuch gebrauchen. Und dann ist da noch die Sache mit meinem Opa... Jedenfalls haben meine Untertanen lieber an ihrem Projekt weiter gebaut und ich und Hildchen haben viel gekuschelt bzw. hat sie mich gepflegt. Sie ist jetzt meine Krankenschwester und kümmert sich sehr um mich. Zwischendurch waren wir auch mal draußen, aber spielen durften wir nicht zusammen. Leider! Uns war also nicht sehr Osterlich zumute, lediglich die Eier an den Bäumen ließen davon etwas erahnen...

Dienstag, der 31.03.2015 – Und schwupps liege ich schon im OP!


Heute Morgen ging es ganz zeitig und ohne Frühstück in die Klinik zur OP. Mein Herrchen hat mich dort hingefahren. Vorher waren wir noch eine schöne Runde spazieren. Irgendwann am Abend kam mich mein Frauchen abholen, ich erkannte sie und freute mich, bin aber sofort wieder eingeschlafen... Zu Hause hat sie mich dann in ein „Kranken-Zimmer“ gelegt, welches mir noch unbekannt war. Egal, ich wollte einfach nur schlafen... Mich hat das ziemlich mitgenommen, mehr dazu unter Krankheiten. Meine Hilde guckte ziemlich verwirrt, sie durfte nämlich nicht zu mir ins Bett...


Montag, der 30.03.2015 – Besuch bei meinem Lieblingsdoc... MIST!!!


Da ich ein „Humpelhannes“ war bzw. bin und es nur geringfügig besser wurde, musste ich heute zum Doc. Geringfügig besser heißt quasi, dass ich ganz gut gelaufen bin. Aber sobald ich etwas mehr belastet habe, sei es durch kurzes Rennen oder kurzes Spielen mit Hilde, zog ich das Bein wieder hoch... Da gab es nun doch einige Parallelen zu 2013, als mein Kreuzband gerissen war. Schon damals sagte mein Doc, dass das andere Bein dann auch bald dran ist, so ist es in der Regel immer. Bei dem einen eher und bei dem anderen später... Und die Untersuchung heute ergab genau das Ergebnis, jetzt ist die andere Seite futsch!!! Das ist alles andere als gut und ganz klar, um eine erneute OP komme ich nicht herum... Und damit nicht noch mehr kaputt geht, soll die OP so schnell wie möglich gemacht werden. Auweia... Jedenfalls ist mein Doc immer sehr gut ausgebucht und ich hätte noch zwei Wochen warten müssen. Nun standen wir so an der Anmeldung und warteten auf die Rechnung für die Untersuchung, da gab es einen Anruf, wo ein anderer Hundekumpel seine für morgen angesetzte OP (ebenfalls TPLO) absagen musste. Nun ging alles sehr schnell und ich wurde sofort als Ersatz gebucht! Bedeutet also ich werde schon morgen operiert... Auf dem Heimweg sind wir dann noch an einen See gefahren und eine schöne Runde gelaufen. Da die Sonne da war, waren wir kurz im Wasser,  haben ein paar Faxen gemacht und konnten noch ein wenig mit Hilde toben. Das wird dann für die nächsten 12 Wochen nicht mehr möglich sein... Ach Menno, so ein verdammter Mist!!! Auf dem Bild in der Mitte seht ihr die Entlastung ganz gut, ich setze das Pfötchen nicht richtig auf...


Sonntag, der 22.03.2015 – Die letzte Woche war „spektakulär“ oder irgendwie auch blöde...


Heute nun ist wiedermal Sonntag und es liegt jetzt genau eine Woche zurück, dass ich mit Hilde auf dem Sportplatz war. So weit nicht spektakulär, aber jetzt kommts. Kaum wird sie dort von der Leine gelassen, dreht sie richtig auf! Meistens bin ich dann ihr „Opfer“ und werde gnadenlos über den Haufen gerannt. Dabei geht sie nicht besonders zaghaft mit mir um, sodass Frauchen öfter einschreiten muss. Daher bekommt sie dann Stöckchen geworfen und kann sich damit austoben. Nun trug es sich zu, dass Hilde das Stöckchen kaputt machte und es sie schon ganz kurze Zeit später nicht mehr interessierte. Ich stand da nun also so rum und sollte gerade „geknipst“ werden, als Hilde mit Vollspeed auf mich zurannte, mich besprang und ich mich wehren wollte. Das ging alles so rasend schnell, dass Frauchen nicht so schnell reagieren konnte. Jedenfalls stand ich nun da und zog mein linkes Hinterpfötchen hoch und machte ein schmerzverzerrtes Gesicht! Wir gingen dann weiter und ich setzte das Bein nur noch selten auf... Also ging es ab nach Hause und dort bekam ich erst mal Traumeel Tabletten in die Lefzen geschoben. Ab sofort galt Tobeverbot, Leinenzwang und keinerlei wilde Spiele mit Hilde! Was mir natürlich im Laufe der Woche sehr schwer fiel... Ich spiele sehr gerne mit Hilde und auch sonst hat sie mich so angerammelt und besprungen, wir sind zusammen gerannt und haben wild gespielt. Meistens mit ganz vielen Drehungen und da ist nie etwas passiert. Dieses Mal war es nur ein kleiner Augenblick und schwupps war ich kaputt, sehr komisch...


Ich bekam nun die ganze Woche über diese Tabletten und es ging auch aufwärts. Ich setze das Bein auf und laufe auch darauf, allerdings bin ich ein „Humpelhannes“, ganz klar! Da mein Frauchen diese Woche krank war, war sie zu Hause und hatte mich so die ganze Zeit unter Kontrolle. Bis auf die Stunden, wo sie im Wohnzimmer vor dem Fernseher geschlafen hat.  Tz, das macht man aber nicht! Dazu hatten wir diese Woche perfektes „Gartenwetter“, also Sonne satt und es war relativ warm. So gingen wir alle raus, Frauchen dick eingemurmelt. Sie stellte dann eine Liege auf die Wiese und lies sich darauf nieder. Wir bekamen ordentlich was zu kauen und sollten so eine Weile beschäftigt sein. Bei Hilde funktioniert das ganz gut, die katscht ewig an einem Knochen, selbst wenn sie schon seit Stunden nichts mehr abbekommen hat. Bei mir ist das anders, ich verliere relativ schnell die Lust und lasse es sein. Lohnt sich ja nicht, sich für „nichts“ anzustrengen. Ich bin dann lieber hin und her gelaufen und war mal hier und dort zum Schnuppern. Wer gedacht hat ich lege mich in die Sonne und bleibe liegen, der hat sich geirrt! Dann kam auch noch der Leon vorne am Zaun lang und ich rannte vor ans Tor und sprang sogar. Nicht gut, gar nicht gut, mein Frauchen war sehr sehr böse auf mich, denn obwohl sie „Nein“ gesagt hat, bin ich los. Da war er wieder der Durchzug in meinen Ohren oder einfach das „Bullysyndrom“... Ja was? Ist so. Wäre ja nicht so schlimm gewesen, wenn ich nicht das Beinproblem hätte. Es kam, wie es kommen musste, ich wurde mit Halsband und Leine ausgestattet und unmittelbar neben der Liege an der Wäschespinne angebunden! Das passte mir überhaupt nicht und ich fing an zu quietschen, als das nicht half, fing ich an zu bellen! Ja genau ich habe gebellt und zwar mehr als sonst in zwei Monaten. Das passte Frauchen auch wieder nicht und sie schimpfte mich an! Jetzt schlägts aber dreizehn, ich bin hier der Prinz im Haus, du musst mir gehorchen!!! Also bitte mache mich los, ich bin auch ganz lieb! Sie reagierte überhaupt nicht und so schlich ich die ganze Zeit um die Liege rum und legte meine Schnute drauf. Weiter kam ich ja nicht... Das war zwar süß, fand sie, aber nicht der Sinn der Sache, denn ich sollte mich ausruhen. Also wurde ich nun ins Haus geschafft. Na toll.


Gestern dann wollte ich mal wieder so richtig mit Hilde toben und forderte sie auf, allerdings ging die Spaßbremse dazwischen. Du meine Güte, was soll das denn? Ja ich weiß, es ist alles nur zu meinem Besten, aber es nervt tatsächlich ganz schön. Bin gespannt, wie lange das noch so weitergeht, schließlich will Hilde doch mit mir spielen. Schmusen können wir aber, wenigstens was...

Bei diesem Kuddelmuddel ist es passiert!

Nein, ich drehe mich nicht um! Bin sauer, so...

Och Frauchen, schnall mich doch bitte bitte ab, ich bin auch ganz lieb!

Ach Erwin, das tut mir wirklich sehr leid, dass ich dich kaputt gemacht habe...

Samstag, der 28.02.2015 – Die vergessene Welt am Knappensee oder eine „komische“ Begegnung


Heute waren wir am Knappensee und sind von Groß Särchen aus in Richtung Neubuchwalde auf dem noch offenen Stück Seerundweg langgelaufen. Natürlich könnt ihr nicht wissen, wo das ist, am Ende auch egal. Durch die Sanierung mussten viele Bungalows geräumt werden und heute nun kamen wir an einen Flecken Erde, der schon ganz schön „komisch“ war. Dort war alles voller Müll und Unrat, es standen einfach so Sofas und Betten in der Gegend rum, mitten in der Natur! Das wiederum fand ich ganz toll und sprang direkt auf das eine Sofa hoch, Hilde folgte mir. Zu Hause ist das tabu, aber hier konnte keiner meckern. Dann liefen wir weiter und kamen an so eine Art „Ranch“, es waren einige Hütten. Dazwischen stand eine Art Bett, auf welches ich mich auch gleich setzte. Hilde schnupperte in der Gegend rum und dann passierte etwas. Auf dem Radweg fuhr ein Mann und pfiff vor sich hin. Hilde sah ihn, schaute ihn an und schnupperte einfach weiter. Er entdeckte uns und auf einmal knallte es hinterm Gestrüpp und der Mann schaute durch Selbiges. Er fragte freundlich, ob wir Möpse sind und ob wir was machen. Frauchen antwortete, dass wir englische Bulldoggen sind, und im Notfall "handeln"  würden. Sie schnallte uns kurzerhand an, da sie nicht wusste, wie wir auf ihn reagieren würden. Er war komplett schwarz gekleidet und hatte ebenfalls eine schwarze Mütze um. In der Regel habe ich davor Respekt und mag es nicht. Diesmal war mir das egal und sowohl ich als auch Hilde freuten uns über ihn. Wir ließen uns von ihm kurz knuddeln. Er hatte jedoch eine Bierflasche in der Hand, was mir nicht so gefiel. Hilde allerdings war ganz wild aufs Bier... Er hockte sich also hin und streichelte uns, dann wollte er aufstehen und das ging irgendwie nicht gleich, sein Bein war verdreht! Auweia, das sah komisch aus. Mein Frauchen war natürlich nett und fragte, ob sie ihm helfen könne. Seine Kniescheibe war raus gesprungen, er setzte bzw. legte sich auf das Bett und sagte sie könne ja mal anfassen... Auf einmal hatten wir es sehr eilig und mussten gehen! Hä? Ich habe doch noch gar nicht das ganze Gelände erkundigt. Frauchen verhielt sich sehr merkwürdig und beobachtete, was der Mann macht. Als er wieder mit seinem Rad losfuhr, gingen wir noch einmal an die Ranch zurück und wollten einige Fotos machen. Ich und Hilde gingen in die Ranch rein und schauten uns etwas um. Frauchen stand im Vorgarten und beobachtete uns, als urplötzlich eine Stimme zu ihr sagte: Ich bin auch noch mal eine Runde gefahren! Da stand er wieder, der „Kniescheibenmann“! Na nun bekam sie es tatsächlich mit der Angst zu tun und schnallte uns an. Ganz langsam und so nett, wie sie konnte, verabschiedete sie sich und wollte mit uns flüchten. Der Mann bat noch um eine Zigarette, damit konnten wir aber nicht dienen. Nun wollte er auch noch mit ihr in die Ranch gehen, um sie etwas zu fragen... Das verneinte sie freundlich und wir machten uns auf den Weg nach Hause. Am Anfang noch langsam, dann mussten wir rennen, bis wir endlich wieder auf andere Menschen trafen. Keine Ahnung, was mit ihr los war, im Notfall hätten wir ihr doch geholfen! Sie sah das vermutlich anders, da wir so nett zu dem Mann waren... Ne ganz ehrlich, Hilde hätte das geregelt, glaube mir.


Und als ob das nicht schon genug war, kam uns noch eine Frau mit einem „Wischmopphund“ entgegen. Dieser fletschte die Zähne und kläffte uns an. Wir gingen einfach dran vorbei und die Frau sagte dann zu uns, ob wir nicht diese „Kampfhunde“ wären! Klar sind wir das, haben wir ja kurz vorher bewiesen. Wir haben den „Kniescheibenmann“ kaputtgemacht... Sorry, kleiner Scherz. Jedenfalls antwortete mein Frauchen ganz ruhig und freundlich: „Das sind englische Bulldoggen, Kampfhunde haben längeres Fell“! Der Blick der Frau war unbezahlbar, man sah förmlich, wie es in ihrem Kopf ratterte... Dann gings nach Hause.


Samstag, der 31.01.2015 – Ich kündige meinen Job als Deckrüde!


Was eigentlich schon lange feststeht, wird nun heute offiziell verkündet. Ich werde nicht mehr als Deckrüde zum Einsatz kommen, hat mein Frauchen beschlossen! Seit meinem Kreuzbandriss wurde ich sowieso nicht mehr inseriert bzw. irgendwo angeboten. Es gab dennoch Interessenten, welche sich dann aber anders entschieden, was auch völlig in Ordnung ist. Aus rein ärztlicher Sicht und auch vom Verein aus gab es diesbezüglich keinerlei Einschränkungen. Ganz klar muss man auch sagen, dass ich nicht der einzige Deckrüde mit einer derartigen Problematik bin. Was nicht heißen soll, dass es „normal“ ist, sondern durchaus auch anderen passiert. Jedenfalls sprechen eine Menge Gründe genau dafür, es in Zukunft sein zu lassen. Frauchen hat eine Menge Gespräche geführt und auch viel gelesen und ihr Entschluss stand schon lange fest... Einige Beweggründe lest ihr hier:


"Ich bin die „Webdesignerin“ dieser Homepage und das Frauchen an Erwins Seite. Vielleicht bin ich ein wenig Bullyverrückt, aber nun ja mit dieser Macke kann ich ganz gut leben. Wir schreiben Januar 2015 und ich habe das Gefühl einige Dinge „erläutern“ zu wollen. Erwin stammt aus einer „Zucht“ in Cottbus, welche in den letzten Jahren immer mehr in Verruf geraten ist. Wie ich finde, zu Recht! Als wir uns diese damals angesehen haben, wohnte die Dame noch im Wald bei Kolkwitz auf einem Gartengrundstück und hatte dafür auch eine schlüssige Erklärung. An der Zahl hatte sie 4 EB Hündinnen, einen Rüden, ein paar Franzosen und zwei Labradore. Wir lernten sie auf einer Ausstellung kennen und selbst die Vereinsvorsitzende sprach nur Gutes über sie. Somit hatten wir keine Zweifel und kauften Erwin dort. Aus ihm ist ein toller Hund geworden, der von rassetypischen Krankheiten verschont geblieben ist. Seine Atmung ist sehr gut und sein Wesen ist einfach traumhaft. Allerdings ist er in manchen Sachen ein ganz schöner Schisser und versteckt sich auch schon mal hinter mir! Er ist super gutmütig und freundlich zu jedem, selbst wenn er von anderen Hunden angegriffen wird. Er wehrt sich einfach nicht und lässt sich beißen. Wir haben ihn mit knapp 9 Wochen geholt, vielleicht war es einfach zu früh. Ansonsten ist er Bully durch und durch. Im Klartext bedeutet das, dass er in manchen Sachen einen absoluten Dickschädel hat und einen auf sturen Bock macht! Das gepaart mit seinem Hang zu einem durchstrukturierten Tagesablauf machen das Zusammenleben an manch einer Stelle geringfügig kompliziert. Jedenfalls kann ich nicht wirklich sagen, dass ich es bereut hätte, Erwin bei dieser "Zucht" geholt zu haben. Dennoch habe ich ein paar Leuten abgeraten dort zu kaufen, was nicht sonderlich gut bei der Dame ankam. Ich hatte sie im Jahr 2012 und 2013 dann in Cottbus besucht und war von den Zuständen, unter denen die Hunde dort leben müssen sehr erschrocken! Beide Male hatte sie gerade Welpen, welche „schlecht“ untergebracht waren. Mehr kann ich an dieser Stelle dazu nicht schreiben... Ihre Anzeigen über zu verkaufende Welpen und ausgeleierte Zuchthündinnen sehe ich ständig bei einem Kleinanzeigenportal. Einige Hündinnen davon kenne ich persönlich und wenn ich dann die Bilder sehe, was aus ihnen geworden ist, könnte ich heulen. Sehr oft wird über sie bei Facebook und in diversen Foren geschrieben und eigentlich juckt es mich derartig in den Fingern, aber Erwin zuliebe habe ich mich da immer raus gehalten.


Wir haben einige Ausstellungen mit Erwin besucht und er hat viele Championate und Titel bekommen. Ständig wurde er von den Ringrichtern in den höchsten Tönen gelobt, und auch als guter Vererber bezeichnet, was meinen Mann darin bestärkte, aus ihm einen Deckrüden zu machen. Der im Übrigen der Besitzer und Käufer ist... Ich übernahm quasi die „Vermarktung“ und inserierte in verschiedenen Portalen. Die Homepage ist unabhängig davon entstanden, erst als ich damit anfing, fiel mir ein, eine Deckrüdenseite zu entwerfen. Zurück zu den Portalen. Es kamen neben einigen sinnvollen Anfragen, sehr viele Anfragen, wo sich mir die Nackenhaare sträubten! Teilweise konnten diese „Menschen“ nicht mal einen vernünftigen Satz formulieren, geschweige denn waren die Hündinnen auch nur annähernd ausgewertet oder ärztlich untersucht. Bei Ablehnung meinerseits sind die dann auch noch frech geworden, aber damit konnte ich leben! Als Erwin den Kreuzbandriss hatte, wurde er von mir aus der Zucht genommen. Nachdem er vollständig genesen war, habe ich dennoch nicht wieder inseriert. Ich hatte einige Gespräche und merkte daran, dass es ein zwiespältiges Thema ist. Es gab dennoch Interessenten, welche sich dann doch anders entschieden. Ich glaube, dass auch die Zucht, aus der er kommt, eine sehr große Rolle bei der Auswahl spielt. Für mich ist das völlig in Ordnung und er muss auch nicht Decken. Im Gegenteil, mein Wunsch war es nie.


Was mich weiterhin dazu bewog ihn nicht mehr anzubieten, war eine Begebenheit auf Erwins Facebook - Seite, welche mich noch mehr zum Nachdenken angeregt hat. Da „kotzte“ sich tatsächlich eine Frau derartig über die Zucht mit „kranken“ Tieren aus und dazu noch über einen Verein, in welchem englische Bulldoggen gezüchtet werden. Wir selber sind nicht in Selbigen, und als ich es las, wusste ich nicht wirklich, worum es eigentlich ging. Da jedoch auch Namen genannt wurden, löschte ich diesen Post sofort! Früh auf nüchternen Magen war das alles andere als toll... Im Nachhinein setzten sich die Puzzleteile dann zusammen und ich wusste in etwa, was los war. Auch warum sie Erwins Seite dazu benutzte. Ich blockierte sie sofort und schrieb sie an. Ihre Erklärung dazu war recht plausibel und dennoch hat sie damit eine Grenze überschritten, denn ich bzw. Erwin waren nicht der richtige Ansprechpartner. Ihre Ansichten und ihr Anliegen nach „gesunder“ Bulldogzucht kann ich absolut nachvollziehen, wenngleich ich daran zweifle, dass es überhaupt geht..."


Ab sofort genieße ich also das Leben in vollen Zügen, kann mich daneben benehmen, mich schmutzig machen wie ich lustig bin, und noch sturer sein... Ganz klarer Vorteil! Also läuft alles so weiter, wie bisher. So war ich nämlich schon immer... Lieb, ein wenig schmuddelig veranlagt und ich bin nach wie vor der Prinz in diesem Haus. So soll es sein!


Donnerstag, der 01.01.2015 – Das neue Jahr ist da!


Herzlich Willkommen neues Jahr! Wirklich ein Wunder, dass du immer bei diesem Krach so aus dem nichts auftauchst. Na jedenfalls war der erste Tag im neuen Jahr auch schon wieder anstrengend! Das geht ja schon gut los... Die Nacht war bissl stressig, ich saß da also so in meiner Ecke und wartete, bis endlich Ruhe war. Dann war es so weit und ich trottete zu meinem Frauchen ans Bett. Mit meinem Schwänzchen wedelnd stand ich davor und wollte rein. Sie wurde wach und nahm mich in Empfang, feines Frauchen! Und dann wurde gnadenlos geschnarcht... Gegen 08:00 Uhr wurden wir dann geweckt, aber nicht doch, wir wollen doch weiterschlafen. Nix da sagte Frauchen, ihr müsst doch irgendwann mal pullern gehen. Stimmt schon, das letzte Mal waren wir im alten Jahr so gegen 15:00 Uhr. Das sind also schlappe 17 Stunden, wo wir nichts gemacht haben und auch nicht wollten... Von mir kennt man das ja schon, aber das Hilde, das auch durchzieht, hätte ich echt nicht erwartet. Also ging es kurz raus und dann zum Futtern. Kaum fertig sind wir schon wieder eingeschlafen. Von mir aus hätte es so weitergehen können, aber ne, wir mussten zur Oma fahren. Und wo wir schon mal da waren, sind wir auch gleich zum Gassi an den See gegangen. Das Wetter war nämlich ein Traum, Sonne satt! Ich tobte also mit meiner Hilde so durch die Gegend und wir hatten den ganzen Strand für uns alleine. Blöderweise wurden wieder Knaller losgelassen und so wollte ich urplötzlich ganz schnell nach Hause. Also flinken Pfötchens zur Oma und dort unter dem Tisch Schutz gesucht. Man waren wir Müde und wollten eigentlich nur noch nach Hause. Das dauerte aber noch etwas und so kamen wir erst am späten Nachmittag wieder da an. Dann ging aber wirklich nichts mehr, außer Futtern natürlich...

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